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Spiritualität und Psychologie

Was haben Spiritualität und Psychologie miteinander zu tun?


Unser innerer Dialog, unser Selbstmitgefühl, unsere Selbstheilung


Notizen

• Siehe Meetup zu diesem Thema: Meetup: LGBT Spiritual Hamburg, Veranstaltung vom 09.03.2020
• Unsere Pole kommunizieren lassen bedeutet uns wieder mit uns selber verbinden, ReConnection, siehe geplante Seite. Das bedeutet auch Yoga – Joch, Zuggeschirr, conjugare, vereinigen, zusammenschließen, sich verbinden.
– Einer dieser Pole ist unser sogenanntes Ego.
– Auch unser Schlaf ist einer dieser Pole mit seinem Gegenpol des Wachseins und Aktivseins: Wir können erkennen, dass unser Schlaf fundamental mit unserer Existenz, mit unserem Leben, mit unserem Achtsamkeitsprozess verknüpft ist. Unser Schlaf ist die eine Hälfte unseres Lebens unser Wachsein die andere. Heute wird der Schlaf von vielen (westlichen) Menschen als störend empfunden, als etwas, das sie von ihrem Leben abhält, und tendenziell abgelehnt. Viele Menschen empfinden ihren Schlaf als ineffektive Zeit. Dies ist nach meiner Interpretation eine vollkommene Fehleinschätzung und ein schwerwiegendes Problem.
⋅ Unser Bewusstsein scheint mir vornehmlich mit unserem Handlungspol verbunden und unser Unterbewusstsein vornehmlich mit unserem Gefühlspol (siehe Schlaf und Aktivsein, Unterbewusstsein und Bewusstsein).
• Spiritualität bedeutet auch, sich tiefer mit unserer Natur, mit den Grundlagen unseres Lebens und unserer Welt, zu beschäftigen, siehe Existenz und Leichtigkeit.
• Der Dialog unserer inneren Pole: Das innere Team – Schulz von Thun. (Stefan)
Die Welt zum Besseren verändern
• Die Vereinigung der konsensualen Anarchie (no rulers/masters and no slaves, keine Herren/Meister und keine Sklaven) mit New Age, siehe .
• Die beiden spirituellen Währungen Zeit und Aufmerksamkeit (sehendes Auge), siehe .
• Unser Fokus (Aufmerksamkeit, achtsam, Achtsamkeit, Zeit) – Wohin wir fokussieren, was wir „sehen“ und uns bewusst wird, das können wir verändern – der Schöpfer, Genesis (sehendes Auge), siehe .

Die folgende Einsicht zur Spiritualität hat auch in der akademischen Wissenschaft eine feste Grundlage:

Spiritualität hat etwas mit dem Verstehen, der Anerkenntnis und des Lebens in unserem Fühlen und Handeln zu tun, dass unsere Existenz auf mehr als unserem uns bewussten Bewusstsein beruht.

In der akademischen Wissenschaft ist es unstrittig, dass wir, zumindestens die Menschen, so etwas wie ein Unterbewusstsein besitzen. Es ist uns also bewusst, da gibt es etwas, das uns nicht bewusst ist. Darüber hinaus gibt es sowieso vieles in unserer Natur, unserer Welt, unserem Universum, dass wir nicht wissen, das uns demnach ebenfalls nicht bewusst ist.

Bin ich spirituell? Glaube und vertraue ich?
Spiritualität – unsere Verbindung zum Unbewussten

Als auch wissenschaftlich orientierter, sozialisierter und die Wissenschaft sehr hoch schätzender Mensch, hat es mich etliche Zeit gekostet, eine nachhaltige Idee davon zu bekommen, was Spiritualität eigentlich für mich bedeutet, was sie für uns auch im wissenschaftlichen Kontext sinn­vol­ler­wei­se bedeuten kann:

Unser Umgang mit dem Unbewussten und unser Verstehenwollen und Reflektieren des Unbewussten als auch unseres Umgangs mit ihm, sehe ich als dafür ausschlaggebend an, mich und andere als spirituelle Menschen zu bezeichnen.

Ich möchte das etwas näher verdeutlichen:

In den letzten Jahren hab ich in manchen Meditationen, bei der Selbstmassage und Selbstakupressur, erlebt, dass mein Körper durch Zittern begann, Verspannungen selbsttätig zu lösen. Dies geschah, wenn ich mich in meiner inneren Perspektive, in meiner Einstellung, darauf einließ, dass mein Körper sich selber heilen kann. Das Zittern war teilweise so heftig und schnell, als auch an verschiedenen Stellen in meinem Körper gleichzeitig und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, dass ich daran sicher erkennen konnte, dass nicht mein Bewusstsein es selber war, dass dies inszenierte. Bewusst hätte ich dies niemals so steuern können. Das liegt definitiv außerhalb meiner bewussten Fähigkeiten.

Ich hatte meinem Unterbewusstsein kommuniziert, dass ich glaube, dass es genau weiß, was zu tun ist, um die Situation der Verspannung zu Verändern. Und mein Unterbewusstsein war tatsächlich in der Lage in Aktion zu treten. Das waren und sind immer noch wirklich sehr intensive, interessante und lehrreiche Erlebnisse.

Ich möchte damit nicht behaupten, unser Unterbewusstsein könnte alle unsere Probleme lösen und jede Erkrankung heilen. Worauf ich hinaus möchte ist, dass unser Unterbewusstsein viel mehr kann, als wir es gemeinhin annehmen. Und das ist entscheidend! Was unserem Unterbewusstsein möglich ist, liegt im Verborgenen und wir sind aufgefordert, es zu ergründen, es zu erforschen.

Ich möchte aufgrund meiner Erfahrung darauf hinweisen, dass es nicht unser Unterbewusstsein alleine ist, was dies und vermutlich auch noch ganz anderes leisten kann. Ich meine, es kommt auf einen guten, liebevollen und offenen Dialog zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein an. Dabei leitet uns unser Gefühl, begleitet von unserem entsprechenden Handeln.

Unser Bewusstsein und unser Unterbewusstsein sind zwei Pole in uns, die mit den Polen unseres Achtsamkeitsprozesses verbunden sind. Sind wir wach, dann steht unser Bewusstsein im Vordergrund und damit unser Handeln, unser Handlungspol. Schlafen wir, dann steht unser Unterbewusstsein im Vordergrund, unser Gefühlspol, und wir sind mehr in unseren Gefühlen unterwegs.

Der gute, liebevolle und offene Dialog zwischen den Polen in uns, über ihre Gefühle und Bedürfnisse, ist ein wichtiger Schlüssel für unsere Gesundheit und ein gutes Leben. Darauf komme ich noch zurück.

Nur, wenn ich daran glaube, dass mir mein Dialog zwischen meinen inneren Polen hilft, kann er mir auch helfen. Aber das alleine reicht nicht, denn ich bin auch darauf angewiesen dies geduldig zu erforschen und zu erlernen, um es immer besser in Gang zu setzen.

Wenn ich es dann immer intensiver und öfter erlebe, wird mein Glaube daran zu meiner Überzeugung, dass und wie genau dies funktioniert. So kann ich meinen Glauben zu meiner Realität werden lassen, weil er einen Realitätsbezug hat.

Genau so geht es allen Wissenschaftlern: Sie haben eine Hypothese und glauben zunächst an diese. Ihr Glaube daran ist der Grund, aus dem sie ihre Hypothese verfolgen und überprüfen. Wenn ihre Hypothese einen Realitätsbezug hat, dann führt ihre Überprüfung zu ihrer Überzeugung.

Ich verbinde mich durch Klugheit – auch durch Selbstmitgefühl –, anfänglichen Glauben, Erfahrung und möglicherweise Verständnis mit meiner Natur und durch Mitgefühl auch mit anderen Menschen, anderen Wesen und mit der Natur generell.

Das ist, was ich als spirituell bezeichne.

Wenn mein Bewusstsein mit meinem Unterbewusstsein in einen Dialog tritt

Geht mein Bewusstsein mit meinem Unterbewusstsein in einen Dialog, dann kommuniziert in mir der Pol dessen, was ich schon bemerkt oder gelernt habe, mit meinem Pol dessen, was mir noch weitgehend unbekannt und unverstanden ist:

Ein solcher Dialog in mir ähnelt stark einer Zwiesprache mit Gott, möglicherweise auch mit einem Gott von mehreren oder dem Universum als ganzes. Jenachdem woran wir glauben und wie wir die Welt, die Natur, und uns selber verstehen. Aus dieser Perspektiven kann ein solches inneres Zwiegespräch mit dem Unterbewussten und Unbekannten möglicherweise gar nicht von einem Dialog mit Gott und ähnlichem unterschieden werden.

Dabei gibt es zwischen dem Bewussten und dem Unterbewussten keine ganz haarscharfe, klare Trennung. Denn etwas wahrzunehmen, es zu bemerken oder gar zu verstehen ist ja ein gradueller Prozess des Aufbauens. Ebenso bleiben natürlich auch am Verstandenen Dinge unklar und unverstanden.

Dies verhält sich wie ein Baum des Bewusstseins, der zwar über der Erde wächst, aber dessen Wurzeln des Erkennens in die Erde, ins Unbekannte und Unbewusste reichen. Auch ziehen die Wurzeln vom Unbekannten natürlich etwas mit über die Erdoberfläche.

Unser Unbewusstes ist per Definition für uns unerklärlich, aber ich kann trotzdem etwas darüber wissen
… weil ich es erleben kann

Etwas zu wissen, weil ich es erlebt habe, und es erklären zu können, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe:

Auch in der akademischen Wissenschaft gibt es Dinge, die wir nicht erklären können. Das ist eine Binsenweisheit, sonst hätten wir ja nichts, wofür wir nach Erklärungen suchen. Und wir werden schon Beobachtungen gemacht haben, die wir dann versuchen zu erklären. Wir können sogar aus dem Gesamtzusammenhang plausible Erklärungen herleiten, die in das Unbekannte hineinreichen (müssen), es aber nicht vollständig erklären.

So kann ich also die von mir oben geschilderte Erfahrung machen, dass mein Unterbewusstsein in der Lage ist, sich durch mein bewusstes Zulassen, durch meinen Glauben daran, sich um meine Verspannungen zu kümmern und diese selbsttätig durch Zittern zu behandeln; zumindestens bis zu einem gewissen Grad. Darüberhinaus kann mein Unterbewusstsein meinem Bewusstsein intuitive Hinweise geben, was ich bewusst verändern und sonst wie tun kann, um die Heilung der Verspannungen zu unterstützen.

Damit habe ich etwas immer wieder erlebt, etwas oft beobachtet, dass mir Gewissheit darüber gibt, dass der geschilderte Zusammenhang zwischen meinem Bewusstsein und Unterbewusstsein real ist. Ich kann sagen, dass beides Pole in mir sind, die miteinander im Dialog stehen, und wenn ich daran glaube, dies zulasse und nutze, auf diese Weise wunderbare Dinge vollbringen können.

Aber ich kann trotzdem nicht in jedem Detail erklären, wie dies genau funktioniert. Was aber eben ganz sicher nicht bedeutet, dass es dies nicht gibt oder nicht geben kann, auch aus streng wissenschaftlicher Perspektive.

Wie kann ich wissen, dass mein Unterbewusstsein weitreichende Selbstheilungskräfte Besitzt?

Unsere weitreichenden Selbstheilungskräfte sind recht einfach zu verstehen, wenn wir uns klar machen, dass jede Heilung am Ende immer eine Selbstheilung ist:

Heilen bedeutet, recht weitgehend all das wieder in Ordnung zu bringen, was nicht mehr gut in mir funktioniert. Dass es nicht mehr gut funktioniert hat bedeutet, dass Teile meiner biologischen Regelprozesse zu sehr aus dem Ruder gelaufen sind, was mich schlecht fühlen lässt.

Habe ich eine Erkältung und trinke viel, vielleicht sogar schleimlösenden Tee, dann hilft mir dies, aber mein Körper muss die Erkältung und seine Erreger selber beseitigen und alles wieder einigermaßen in Ordnung bringen.

Die Fähigkeit meines Körpers, dies zu tun, gehört zu meinem Unterbewusstsein, denn bewusst kann ich dies nicht bewerkstelligen.

Wird mein Körper nur schwer mit den Erregern fertig, kann ich Antibiotika nehmen, um die Erreger weitgehend zu beseitigen. Jedoch heilen die Antibiotika mich nicht vollständig, sondern können meinen Körper dabei immer nur unterstützen. Mein Körper muss die Reste der Erreger selber beseitigen, inklusive der Antibiotika, und die biologischen Regelprozesse in mir wieder in einen normalen Zustand bringen. Er fährt das Immunsystem wieder herunter und so fort. Auch ein Antibiotika kann ganz sicher nur eine Hilfe sein und niemals alles regeln.

Ich kann meiner Selbstheilung also mit Medizin helfen, jedoch bleibt es immer am Ende eine Selbstheilung. So weiß ich, dass mein Unterbewusstsein sehr große Selbstheilungskräfte besitzt; es diese besitzen muss.

Unbekannte Grenzen meiner Selbstheilungskräfte

Genauso wie ich also weiß, dass mein Unterbewusstsein wundervolle Selbstheilungskräfte besitzt, so weiß ich auch, dass ich nicht weiß, und wir auch nicht wissen können, wo die Grenzen unserer Selbstheilung liegen:

Denn diese zeigen sich ja erst, wenn sie schicksalhaft herausgefordert werden. Und manchmal, und vielleicht sogar recht oft, können wir unsere Selbstheilungskräfte nur stark aktivieren, wenn wir auch fest an sie glauben. Nur dann, wenn wir auch gelernt haben, sie zum Beispiel in einem Dialog zwischen unserem Bewusstsein und unserem Unterbewusstsein in Gang zu setzen. Im Zweifelsfall schadet es wohl mehr, an sie nicht zu glauben.

Unsere Orientierung ist allerdings dabei unser Gefühl: In dem Dialog können wir durch Aneignung von Wissen, Beratung und Befragung unseres Unterbewusstseins ein Gefühl dafür bekommen, was unsere Selbstheilung leisten kann, was sie vielleicht an Hilfe benötigt und so fort, damit wir nicht aus Überschätzung unserer Selbstheilungskräfte existenzielle Hilfe ablehnen.

Wir erkennen daran, dass wir selber Verantwortung für unsere (Selbst-)Heilung übernehmen müssen und diese nicht zu sehr oder gar beliebig an andere delegieren können. Denn nur wir selber können über den beschriebenen Dialog, oder die Dialoge, einschätzen, was zu tun und was zu lassen ist. Ein Außenstehender vermag dies nicht, nur behilflich sein kann er.

Macht er mir Angst und verunsichert er mich dadurch, dann ist er definitiv keine Hilfe, denn er trübt meine Selbstwahrnehmung und Orientierung, die jedoch entscheidend sind.

Was hilft, das hilft!

Wenn wir öfters die Erfahrung in unserem Leben gemacht haben, dass uns Dinge helfen, die andere Menschen für verrückt halten, so kann dies folglich keine entscheidende Bedeutung für uns haben, selbst dann, wenn es sich um einen Glauben oder eine Intuition ohne Erfahrung handelt. Die Meinung oder Beurteilung anderer, kann nur eine beratende Rolle bei unseren Entscheidungen spielen.

Eine Erklärung dafür, warum uns etwas hilft, wird sicherlich zusätzlich hilfreich sein, wird uns weiter bringen und ist daher sehr wünschenswert. Eine fehlende Erklärung stellt jedoch gar kein Problem dar!

Wenn wir uns damit befassen, was die akademische Wissenschaft alles gar nicht oder nicht genau erklären kann, dann ist die Liste unglaublich lang, sie erscheint schier endlos. Auf ihr stehen viele Dinge, von denen wir fest annehmen, sie seien schon längst erklärt oder die vorgebrachten Erklärungen seien sicher. Auch stehen auf ihr Erklärungen, die gut oder sogar sehr gut und genau funktionieren, von denen wir aber schon längst wissen, dass sie abschließend nicht richtig sein können.

Liste unerklärter Beobachtungen:

XXX(Verweis)

Das menschliche Knie(Verweis)

Mpemba-Effekt(Verweis)

Warum Wolken am Himmel bleiben(Verweis)

Dunkle Materie(Verweis)

Dunkle Energie(Verweis)

Vereinheitlichung der Physik(Verweis)

Lassen wir uns von vermeintlichen Experten also nichts einreden. Ihr Rat kann wunderbar und äußerst Hilfreich sein. Entscheidend ist allerdings unser eigenes Gefühl und unsere eigenen Handlungen, unser Achtsamkeitsprozess. Denn beide sind seit Jahrmillionen darauf spezialisiert, genau diese Aufgabe zu erfüllen; und haben diese Aufgabe nachweislich auch bei all unseren Vorfahren erfüllt, denn sonst würden wir heute ja nicht leben. 😉

Daher ist es sehr hilfreich, wenn wir unsere Gefühle und Handlungen gut schulen und lernen, sie auch gut und sensibel wahrzunehmen. Die Schulung unserer Gefühle und Handlungen können wir unter anderem durch die Praxis von Yoga erreichen.

Eine gesunde Psyche ist Grundlage guter Entscheidungen

XXX XXX XXX XXX Verweis auf Psychosomatik – unser kluger Umgang mit Entscheidungen. XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX

Schulz von Thun – das innere Team

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In Arbeit … XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX

→   Wie verändere ich meine Vergangenheit



Stand 03. Oktober 2020, 20:00 CET.


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