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First-Prinziples der neuen Physik

Die Formulierung allgemeiner Naturprinzipien


In der Einleitung sowie auf den daran anschließenden Seiten Was ist Physik? (Ⅰ) und Wie messen wir in der Physik? leite ich Grundprinzipien oder Naturprinzipien – sogenannte First-Prinziples – der Physik her. Die nachfolgend aufgeführten Naturprinzipien sollen ohne Einschränkung gelten.

Warum ein Naturprinzip?
… und keine Weltformel?

Diesem Vorgehen liegt meine Annahme zugrunde, dass die Natur nicht mit der Mathematik einer Formel beschrieben werden kann. Die Mathematik kann, nach meinem jetzigen Wissen, nur Erscheinungen beschreiben, die sich aus einem emergenten Phänomen ergeben, welches sich bei recht festen Bedingungen zeigt. Findet aufgrund stark geänderter Bedingungen ein sogennanter Phasenübergang statt, dann ändern sich die emergenten Phänomene oft so grundlegend, dass sie nicht mit den selben Formeln beschreibbar erscheinen. (Vgl. Mäder, Alexander. WISSENSCHAFTSPHILOSOPHIE. Wie universell sind Naturgesetze? SdW 2.20, S. 82–85.)

Ein Ansatz, der die Physik aus einem Naturprinzip heraus beschreibt, bietet die Möglichkeit, einen Grundrahmen der Interpretation des Geschehens zu schaffen und auf dessen Basis die Beobachtungen zu deuten und in ein entsprechendes Scenario einzubetten. Anschließend lässt sich feststellen, ob die sich aus allen Beobachtungen ergebenden Scenarien auf diese Weise logisch, plausibel ineinandergreifen.

Das bedeutet, das generelle Naturprinzip und seine ergänzenden Naturprinzipien beschreiben die Natur nicht vollständig in jedem Detail. Mit ihrer Hilfe ist aber aufgrund der Beobachungen ein Schluss auf die unterschiedlichen Scenarien möglich.

Das Strukturprinzip

Dies ist das generelle Naturprinzip. Es besagt, dass die Natur ausschließlich auf in sich wechselwirkender dynamischer Struktur beruht.

Das Strukturprinzip wird von den nachfolgenden Naturprinzipien ergänzt und so konkretisiert.

Ich erkläre diese zunächst so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig, um einen ersten Überblick zu geben. Dabei fällt auch eine detailierte Erklärung des Djet-Neheh-Dualismus unter den Tisch, die ich später nachhole, um es hier nicht zu verkomplizieren.

Das Existenzprinzip
… beruht auf dem Djet-Neheh-Dualismus

Jede Existenz beruht auf unserer Möglichkeit zur Unterscheidung von anderen Existenzen:

Ein Ding ist das, was wir aufgrund der Dynamik seiner Bestandteile von anderen Dingen unterscheiden können.

Welche Bestandteile zu einem Ding gehören, ob sie im Zusammenhang stehen und daher Bestandteile sind, zeigt sich immer daran, wie sie sich zueinander – in dem Ding – bewegen.

Das Existenzprinzip des Djet-Neheh-Dualismus bedeutet dabei im Bezug auf die Bewegung der Bestandteile:

Neheh-Aspekt (Ordnung): Kreisen die Bestandteile umeinander, dann gehören sie zum selben Ding.

Djet-Aspekt (Chaos): Bewegen sie sich unabhängig voneinander, dann gehören sie nicht zum selben Ding.

Nur auf diese Weise können wir Existenz feststellen.

Eigenschaftsprinzip

Die Dinge haben immer Eigenschaften und diese ergeben sich ausschließlich aus der dynamischen Struktur ihrer Bestandteile.

Dynamikprinzip

Physik macht nur Sinn, wenn sich die Eigenschaften der Dinge verändern können, ihre Bestandteile also in einem dynamischen Zusammenhang stehen und sich daher immer bewegen.

Vereinfachungsprinzip

Wenn wir die Dinge in ihre Bestandteile zerlegen, dann müssen die Bestandteile am Ende immer einfacher werden, denn sie verlieren ihren Zusammenhang. Und der Zusammenhang ihrer Bestandteile ist es, der die Dinge kompliziert oder komplex macht.

Daraus resultieren dann, bei fortschreitender Zerlegung, immer einheitlichere Bestandteile, die sich auch mit immer einheitlicherer Geschwindigkeit bewegen. Wegen des Dynamikprinzips mit konstanter endlicher Geschwindigkeit.

Die Geschwindigkeit der Bestandteile ist nicht in ihrer Richtung eingeschränkt. Denn durch den Neheh-Aspekt des Existenzprinzips wird klar, die Bewegungsrichtung muss im Kreis laufen.

Fraktalitätsprinzip
… fraktales Existenzprinzip, fraktaler Djet-Neheh-Dualismus

Jedes Ding ist auch ein Bestandteil und jeder Bestandteil ist auch ein Ding. Die Natur ist eine Holarchie(Verweis).

Raum-Zeit-Prinzip

(Dieses Prinzip ist nicht so einfach korrekt zu formulieren. Daher werde ich zu Beginn immer wieder versuchen es zu verbessern.)

Raum und Zeit entstehen aus der Bewegung der Bestandteile der Dinge; aus der strukturellen Veränderung der Dinge. Hierbei ist vor allem die konstante Geschwindigkeit von Bestandteilen entscheidend, weil diese Vergleiche der Veränderung der Dinge ermöglichen. Die (annähernd) konstante Geschwindigkeit wird vom Vereinfachungsprinzip auf sehr kleinen Strukturebenen ins Spiel gebracht.

Raumprinzip: Konstante Bewegung greift Raum, der dann in konstanter Geometrie erscheint. Verändert sich ihre Geschwindigkeit über den Raum, krümmt dies die Erscheinung der Geometrie des Raums.

Zeitprinzip: Konstante Bewegung in einem Ding ist Uhren gleich. Verändert sich ihre Geschwindigkeit in dem Ding, verändert dies die Veränderung des Dings, den Gang seiner Uhr.

Später in die Entwicklung der neuen Physik:

Das Fraktalitätsprinzip macht deutlich, dass es beliebig tief verschachtelte Organisationsebenen der Struktur gibt. Das Vereinfachungsprinzip besagt, dass im sehr Kleinen Organisationsebenen existieren, in denen die Bestandteile der Dinge in der höheren, größeren Ebene eine fast konstante Geschwindigkeit besitzt und in der nächst tieferen, kleineren Ebene die Geschwindigkeit der Bestandteile noch deutlich konstanter ist.

XXX XXX XXX XXX Zeit bezieht sich immer auf (die Veränderung der Strukturen und damit auf) die Veränderung der vergleichbaren Eigenschaften der Dinge. XXX XXX XXX

Wechselwirkungsprinzip

Jede Wechselwirkung entsteht aus einem Symmetriebruch, der Pole erzeugt, die miteinander in Wechselwirkung stehen.

Regelprozess-Prinzip

Die dynamischen Strukturen der Dinge werden durch selbstorganisierte Regelprozesse stabil gehalten, die mit gegeneinander spielenden Wechselwirkungen funktionieren. Diese Regelprozesse halten die Dinge in Form und damit existent oder am Leben. Das bedeutet, die Regelprozesse halten diese Pole in einem dynamischen Spiel auseinander und gleichzeitig auch zusammen.

Zusätzliche Information:

Über die Selbstorganisation jeder Existenz durch Regelprozesse kommt elementares Bewusstsein als grundlegender Bestandteil in die neue Physik. Das elementare Bewusstsein kann sich dann durch evolutionäre Prozesse durch die Entstehung komplexerer Strukturen des Lebens zu Achtsamkeitsprozessen mit rudimentärem Bewusstsein oder kognitivem Bewusstsein weiterentwickeln.

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Abzählprinzip? XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX

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In Arbeit … XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX

→   Neue Physik



Stand 18. Juli 2020, 08:00 CET.


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