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Der Achtsamkeitsprozess
(Definition des Lebens)

Zentraler Regelprozess der Lebewesen


Er organisiert unser Gedeihen, unsere Gesundheit, unsere Balance zwischen Stabilität und Entwicklung – lebenslanges Leben lernen, uns selber erforschen und kennenlernen


Notizen

Andere Achtsamkeitsprozesse
• Ist der führende Achtsamkeitsprozess vielleicht eher als unser fokusierender Achtsamkeitsprozess zu bezeichnen?
• Gibt es einen Achtsamkeitsprozess des Träumens, einen visionären Achtsamkeitsprozess? Oder ist das der probierende, reflektierende Achtsamkeitsprozess des Verstandes im Schlaf?
Divers
• In einem alten Artikel zur Definition des Lebens wunderbar als Gemütstätigkeit bezeichnet. »Das Leben selbst tritt uns in zweierlei Gestalt entgegen, einmal als Quelle unserer gesamten Gemütstätigkeit und zweitens als Erscheinung in der äußeren Welt.« Siehe ›Definition des Lebens und des Organismus | SpringerLink - 1927‹.
• Das Gedeihen ist noch besser als die Gedeilichkeit! Alt: Gedeilichkeit ist allgemeiner als Persönlichkeitsentwicklung. Das Wort scheint es so allerdings nicht zu geben. Es müsste auf der Basis von gedeihlich definiert werden.
• Es sollte zwischen Emotionen und Gefühlen differenziert werden, siehe z.B. Wikipedia.
• Der Achtsamkeitsprozess ist der zentrale Regelprozess unseres Lebens; ein Teil unserer strukturellen Existenz, denn auf ihm basiert unser Überleben. Er ist der Elementarprozess unseres Lebens, weil er alle unsere biologischen Regelprozesse koordiniert, unser Leben und Überleben organisiert. Damit ist das Leben in die Quanten-Fluss-Theorie, einer neuen, organischen Physik, eingebettet, in der jede Form der Existenz durch einen Elementarprozess geregelt, also organisiert, wird.
• Ist der Achtsamkeitsprozess das selbe wie Achtsamkeit? Ich hab noch mal darüber nachgedacht: Achtsamkeit ist etwas graduelles, denn wir können im Laufe unseres Lebens Achtsamer werden. Der Achtsamkeitsprozess ermöglicht uns Achtsam zu sein, also unsere Achtsamkeit, die wir alle von Beginn unseres Lebens an schon in uns tragen. Und der Achtsamkeitsprozess ermöglicht uns auch, im Laufe unseres Lebens Achtsamer zu werden. Das könnten wir dann als Persönlichkeitsentwicklung bezeichnen. Der Achtsamkeitsprozess ist also nicht genau das selbe wie Achtsamkeit.
• Die Atmung ist der erste, der grundlegende, Achtsamkeitszirkel im Achtsamkeitsprozess: Dieser Achtsamkeitszirkel ist zweiteilig. Ich habe ein Luftbedürfniss, im Extremfall Atemnot, und atme ein. Schließlich habe ich ein Ausatembedürfniss, im Extremfall auch eine Form der Atemnot, und atme aus. Die Atmung ist zum einen ein nicht zu unterdrückender Reflex, der aus dem Unterbewusstsein kommt. Zum anderen ist sie aber auch bewusst steuerbar. Sie verbindet so das Bewusstsein mit dem Unterbewusstsein.
– Hat der Achtsamkeitsprozess also bewusste und unbewusste Anteile?
– Unsere Atmung spielt im Achtsamkeitsprozess eine sehr wichtige Rolle. Unter anderem ist dies so, weil die Atmung unser Unterbewusstsein mit unserem Bewusstsein verbindet. Damit ist sie bei unserer Bewusstwerdung eine dynamische Brücke in unser Bewusstsein.
• Der Achtsamkeitsprozess testet über unsere Sensorik den Zustand unseres Körpers und unserer Seele ab und übersetzt diesen in unsere Gefühle.
• Der Begriff des Achtsamkeitsprozess und seine Bilder sollen die mit ihm verbundenen bekannten Begriffe, siehe unten, besser greifbar und begreifbar machen. Dadurch wird eine klarere Definition und die differenzierte Analyse und Fortentwicklung der Zusammenhänge möglich.
• Das Licht des Wohlgefühls einbauen.
• Fortpflanzung und Evolution fehlen.
Aktuelle Forschung
• Bezug zwischen der buddhistischen Achtsamkeitspraxis und dem neurobiologischen Konstruktivismus stellt auch viele Bezüge zum Achtsamkeitsprozess her: Vgl. Vogd, »Wozu achtsam sein und worauf die Achtsamkeit lenken?«.

Der Achtsamkeitsprozess
Abbildung 1 New window: Als zentraler Regelprozess unseres Lebens organisiert er unsere Balance aus Stabilität und Fortentwicklung.

Der von mir entdeckte und nachfolgend definierte Achtsamkeitsprozess ist in meinen Augen die Basis unseres Lebens. Er verknüpft und koordiniert alle unsere biologischen Regelprozesse und ermöglicht uns so die Erlangung von Wohlgefühl und mehr Wohlbefinden. Er organisiert unsere stabile Existenz, unser Leben und Überleben. Um ihn dreht sich unser Leben, im wahrsten Sinne des Wortes:

Unser Achtsamkeitsprozess ist vereinfacht gesprochen der Zirkel aus unserer Lebenssituation, unseren Gefühlen zu ihr, unseren Antrieben durch diese und unseren sich aus ihnen ergebenden Handlungen, die dann in unsere neue Lebenssituation münden.

Dann beginnt der Zirkel dieses Prozesses von Neuem (siehe ).

Ich sorge für mich: Ich habe zum Beispiel Hunger, also besorge ich mir etwas zu Essen. Hab ich gegessen und bin satt, dann höre ich auf zu essen. Ich habe Sehnsucht nach Geborgenheit und menschlicher Wärme? Dann versuche ich dafür zu sorgen, dass ich Geborgenheit und menschliche Wärme bekomme. Spätestens ab unserer Geburt wird der Achtsamkeitsprozess in Gang gesetzt. Aber sicherlich spielt er schon im Mutterleib eine Rolle.

Eine Entwicklung in Helixspiralform

Diesem Zirkel wohnt eine Entwicklung inne:

Die aufmerksame und bewusste Wahrnehmung der Zusammenhänge dieses Zirkels, in unterschiedlichen Lebenssituationen, lässt uns in einem dynamischen Prozess lernen, wie diese in unserem Leben miteinander verknüpft sind. So wird der Zirkel zur Spirale. Wir lernen, wer wir in unserem Lebenskontext sind, wie wir in uns und in unserer Umwelt funktionieren. Wir orientieren uns in unserem Leben.

Unsere Tendenz zu positiven Gefühlen gibt uns, durch das Gelernte, die Möglichkeit, für ein gutes Wohlgefühl zu sorgen und unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. So beinhaltet der Achtsamkeitsprozess den Prozess unserer Psyche und ermöglicht unsere Persönlichkeitsentwicklung.

Wir lernen leben.

Der Prozess unseres Lebens – unser Gedeihen
Die Verflechtung der bekannten biologischen Regelprozesse unseres Lebens mit unserem Achtsamkeitsprozess

Unser Achtsamkeitsprozess steht in einer Rückkopplung mit unseren aus der Biologie schon bekannten körperlichen und psychischen Regelprozessen:

Die bekannten biologischen Regelprozesse sind die feinstrukturelle Basis unserer Existenz und damit auch unseres Achtsamkeitsprozesses.

Unser Achtsamkeitsprozess regelt unser Leben wiederum so, dass die bekannten biologischen Regelprozesse stabil weiterlaufen können. Denn laufen unsere biologischen Regelprozesse nicht gut, dann lassen sie uns das spüren.

Wir atmen, wir essen, wir schlafen, wir haben soziale Kontakte, wir pflanzen uns fort und vieles andere mehr. All dies wird von unserem Achtsamkeitsprozess geregelt.

Durch die Verknüpfung mit unseren biologischen Regelprozessen wird auch unser Wachstum geregelt, unsere körperliche und geistige Entwicklung, unser Gedeihen. Der Achtsamkeitsprozess ist auf diese Weise von absolut fundamentaler Bedeutung für unser Leben. Ich denke:

Unser Achtsamkeitsprozess ist unser Leben:

Denn in seiner ganzen Komplexität enthält unser Achtsamkeitsprozess all unsere biologischen Regelprozesse.

Der Achtsamkeitsprozess stellt auf diese Weise eine Definition, ein Modell, des Lebens dar. Diese umfasst auf die gerade beschriebene Art nicht nur die biochemischen und genetischen Funktionen unseres Lebens. Auch unsere Psyche, unsere Psychosomatik, unsere Persönlichkeitsentwicklung und unser Lernprozess als auch unser Gedeihen insgesamt sind ein Teil von ihr.

Dadurch ist diese Definition auch dynamisch funktional, materiell sowie transzendent, folglich also sehr weitgehend. Sie muss nicht unbedingt auf der Biochemie basieren, ist damit im engen Sinne nicht auf die uns bekannte Genetik beschränkt. Es sind nur die Zustände Lebenssituation und Antriebsdruck, die funktionalen Elemente Gefühl (Zustandsfeststellung und -bewertung) und Handlung sowie Entwicklungs- und Lernmechanismen nötig.

Unsere Balance zwischen Stabilität und Fortentwicklung

Durch die Verbindung des Funktionsprinzips des Achtsamkeitsprozesses mit dem Existenzprinzip meiner neuen Physik der ›fraktalen Quanten-Fluss-Theorie‹ ergibt sich ein tieferer Einblick in die grundlegende Balance dieses Ansatzes:

Der Zirkel in diesem Modell steht für die Stabilität, für den Neheh-Aspekt des Prozesses unseres Lebens. Das Voranschreiten der Helixspirale, ihr Gang, steht für die Fortentwicklung des Prozesses, seinen Djet-Aspekt.

Im Zentrum unseres Lebens steht die Balance zwischen Stabilität und Fortentwicklung. Und unser Leben fühlt sich besonders gut an, wenn diese Balance gut austariert ist.

Unser Achtsamkeitsprozess dreht sich also um die selbstorganisation unserer Stabilität und die ihm innewohnende konstruktive Instabilität.

Bewusstsein, Wissen und Können im Achtsamkeitsprozess
Abbildung 2 New window: Der Übergang zwischen den Etappen des Achtsamkeitsprozesses ist in starker, gegenseitiger Wechselwirkung mit unserem Bewusstsein, Wissen und Können. Der Lernprozess unseres Könnens ergibt sich dabei durch den Vergleich der Etappen eines Zirkels mit denen vorheriger Zirkel.

Unser Lernen – Bewusstsein, Wissen und Können

Der Übergang von einer Etappe unseres Achtsamkeitsprozesses zur nächsten ist nicht völlig unmittelbar (siehe ). Wie wir unsere Lebenssituation empfinden, welches Gefühl sich in uns zu ihr einstellt, hängt von unserem Bewusstsein ab. Das Gleiche gilt auch für die Entstehung unserer Antriebe und Handlungen.

Unser Bewusstsein ist eng mit unserem Wissen und Können verknüpft und die drei Begriffe treten hier quasi als Synonyme auf. Hier ist also Bewusstsein als unser Können gemeint, das Wissen was schon gelernt wurde, was schon vorhanden und fest in uns „verdrahtet“ ist. Wir müssen nicht mehr darüber nachdenken oder es üben, es uns erarbeiten, wir können es schon quasi automatisch.

Jedoch ist jede Wahrnehmung, jede Information, mit einer Wirkung, einer Veränderung verbunden. Denn Infomation wirkt, sonst ist es keine. Und:

Jede Veränderung in konstruktiver Instabilität bedeutet, das wir lernen.

Unser Lernprozess läuft während des mehrmaligen Durchlaufens der Zirkel in einer Spirale ab, wenn wir unsere Gefühle, inklusiv dazugehöriger Lebenssituationen, Antriebe und Handlungen, vom aktuellen Zirkel mit denen der vorherigen Zirkel vergleichen. Durch den Vergleich verändert sich dann die Funktion unseres Bewusstseins, unser Wissen und Können.

Wir lernen etwas.

Wir verändern uns – wir ändern unsere dynamische Struktur, unseren „Speicher“.

Bewusstsein im Achtsamkeitsprozess:

Elementares, rudimentäres und kognitives Bewusstsein

Das Bewusstsein, wie ich es auf Basis von Regelprozessen definiere, hat drei Entwicklungsstufen:

Elementares Bewusstsein – nicht unbedingt Leben
Das elementare Bewusstsein ist als sehr unmittelbare physische Wahrnehmung und Wirkung oder Reaktion auf eine Beeinflussung durch Information zu verstehen. Jemand schubst uns beispielsweise unerwartet und wir kommen ins Trudeln.

So gehört dann jede Übertragung von Kräften über feste Materie, auch die über unsere Knochen, demnach zum elementaren Bewusstsein.

In der neuen Physik haben auf diese Weise dann auch alle Elementarteilchen elementares Bewusstsein, wie Elektronen, die über ihre elektrische Ladung und deren Feld auf andere Ladungen reagieren. Elementares Bewusstsein bedeutet also nicht unbedingt, dass etwas lebt.

Rudimentäres Bewusstsein – ermöglicht den rudimentären Achtsamkeitsprozess
Das rudimentäre Bewusstsein macht erste Formen des Lebens möglich. Bei ihm können wahrgenommene Informationen, zum Beispiel elektromagnetische Strahlung oder chemische Reize, zu Veränderungen im inneren eines (biologischen) Systems führen. Auf diese Weise können Informationen zum späteren Abruf gespeichert werden.

Für Lebewesen bedeutet dies konstruktive Instabilität, wenn der spätere gebrauch dieser Information im Allgemeinen ein besseres Überleben ermöglicht.

Das elementare Bewusstsein ist so ein notwendiger Bestandteil des rudimentären Bewusstseins.

Kognitives Bewusstsein – der kognitive Achtsamkeitsprozess
Im Falle des kognitiven Bewusstseins handelt es sich grundsätzlich um Lebewesen. Kognitives Bewusstsein bedeutet, ein Reiz (Stimulus) oder eine Einwirkung mündet nicht direkt in einer äußeren Reaktion. Der Reiz wird zuvor in einem Nervensystem oder einem vergleichbaren System verarbeitet. Daher können die Reaktionen komplexer ausfallen und auch erst viel später oder niemals eintreten. Hierbei ist zwischen einer durch vorheriges Lernen quasi fest verdrahteten Reaktion – einer Art von komplexem Reflex – und einer Reaktion durch einen neuen Lernprozess zu unterscheiden.

Rudimentäres Bewusstsein ist ein notwendiger Bestandteil des kognitiven Bewusstseins. Da der Lernprozess und die Persönlichkeitsentwicklung als Beispiele notwendigerweise zum kognitiven Bewusstsein gehören muss, damit es sich überhaupt in einem Lebewesen entwickeln kann, ist kognitives Bewusstsein und der kognitive Achtsamkeitsprozess möglicherweise das Gleiche.

Unser Körper gehört zu unserem Bewusstsein, Wissen und Können

Eine besondere Erkenntnis gewinnen wir, wenn wir uns vorstellen, welche Bedeutung das Bewusstsein und Wissen bei einer körperlichen Handlung und deren Übergang in oder deren Wirkung auf unsere Lebenssituation hat.

Welche Wirkung unsere körperliche Handlung auf unsere Lebenssituation hat, hängt nämlich von unserer körperlichen Struktur ab. Tun wir etwas mit unseren Armen, dann ist es ein gravierender Unterschied für unsere zukünftige Lebenssituation, wie stark unsere Arme sind oder ob unsere Knochen vielleicht gar aus Gummi bestehen oder brechen.

Die physische Kondition unseres Körpers ist ein Teil unseres Bewusstseins und unseres Wissens. Deshalb können wir mit Fug und Recht sagen, dass unser Körper etwas lernen kann. Unser Achtsamkeitsprozess formt unser gesamtes Bewusstsein, Wissen und Können, inklusive unseres Körpers.

Unterprozesse des führenden Achtsamkeitsprozesses

Unser führender Achtsamkeitsprozess lässt sich in spezielle Achtsamkeitsprozesse unterteilen: Es laufen unterschiedliche Zirkel und Lernprozesse gleichzeitig ab, die aufeinander bezogen sein können.

Achtsamkeitsprozess unseres Hier und Jetzt: Was wir gerade jetzt tun und unsere direkten Gefühle zu diesem Handeln. Dies umfasst auch die Handlung unseres Denkens.

Achtsamkeitsprozess unserer Selbstbeobachtung: Dies ist die Beobachtung eines unserer Achtsamkeitsprozesse und unsere Gefühle zu dieser Beobachtung. Dies umfasst auch unser Selbstmitgefühl und unsere Selbstempathie.

Achtsamkeitsprozess des Inhalts unseres Verstandes (helfender Reflektor): Also das an was wir denken und unsere Gefühle zu unseren Gedanken. Wir rufen dabei Erinnerungen ab, können diese mit unserem Hier und Jetzt verknüpfen, mit unserer Gegenwart, und können Ahnungen, Intuitionen und Schlussfolgerungen zur Zukunft haben. In unseren Gedanken können wir Probehandlungen ausführen, die dann zu Probegefühlen führen (über Probelebenssituationen und Probeantriebe).

Unser Achtsamkeitsprozess ist also ein , stellen wir fest, wenn wir ihn näher beleuchten. Der ›Achtsamkeitsprozess unserer Selbstbeobachtung‹ kann eine Kaskade von Achtsamkeitsprozessen hervorbringen und macht sichtbar, dass es sich in gewisser Weise um eine selbstähnliche, also fraktale, Struktur handelt. Ähnliches ist auch beim ›Achtsamkeitsprozess des Inhalts unseres Verstandes‹ zu beobachten: Die Handlung unseres Denkens hat einen Inhalt, der selber wieder ein Achtsamkeitsprozess auf Probe sein kann.

All diese Unterprozesse stehen miteinander in Konkurrenz um unseren Fokus der Aufmerksamkeit. Die Priorität und Balance in unserer Aufmerksamkeit, die diesen Unterprozessen zu teil wird, spielt in der Psychotherapie und auch im Yoga eine wichtige Rolle. In beiden Fällen geht es darum, besser leben zu lernen oder im Extremfall wieder zu lernen besser leben zu lernen.

Im Achtsamkeitsprozess enthaltene bekannte Begriffe und Bilder

Unser Achtsamkeitsprozess beinhaltet unter anderem die Aspekte:

Lernprozess, Lebenslanges Leben lernen (Versuch-Erfolg-und-Irrtum, Try-And-Error oder Try-Success-And-Error)

Persönlichkeitsentwicklung

Erkenne dich selbst

Erkenne deine Umwelt

Psyche als Prozess (›individuelles Erleben und Verhalten‹)

Psychosomatik

Achtsamkeit (mindfulness) in sich selbst

Achtsamkeit (care) gegenüber anderen Menschen

Regelprozess unseres Wohlbefindens und Überlebens durch Handlung (Was muss ich tun, damit es mir gut geht und ich nicht sterbe?)

Wann führen wir ein gutes Leben?

Unser Gefühl bestimmt, ob wir ein gutes Leben führen, ob wir glücklich und zufrieden sind, ob wir ein gutes Wohlgefühl und Wohlbefinden haben. Leben ist eine Tätigkeit, die Lebenssituationen zur Folge hat, die von unseren Gefühlen befunden, also „bewertet“, werden.(Verweis) Und wenn wir es gut gemacht haben, wird unsere Lebenssituation – als Belohnung – für gut befunden.

Ein gutes Leben fällt einem für gewöhnlich nicht einfach so zu: Jeder ist darauf angewiesen, für sich ganz individuell zu lernen, wie sein gutes Leben funktioniert.

Ein gutes Leben ist kein Zufall.

Die meisten von uns Menschen wollen sicherlich gut leben lernen. Und dafür sind wir darauf angewiesen zu wissen oder zu lernen, wie wir gut leben lernen können; zu verstehen, wie das funktioniert. Unsere Geschicklichkeit im Achtsamkeitsprozess und die Rahmenbedingungen unseres Lebens entscheiden darüber, ob wir ein gutes Leben führen können und letztendlich führen.

Lernen gut zu leben
Viele Menschen wissen nicht, dass sie darauf angewiesen sind, gut leben zu lernen

Vielen Menschen ist nicht so bewusst, dass wir leben lernen müssen, um ein gutes Leben führen zu können. Den weisen, alten Philosophen vieler Kulturen ist dies bewusst gewesen und sie hatten auch erstaunlich übereinstimmende Ideen dazu, was dafür wichtig oder gar entscheidend ist.(Verweis, Albert Kitzler, Denken heilt!)

Der Ansatz des Wissens darum, was wir tun können, um gut leben zu lernen, ist in uns seit der Geburt angelegt. Ein Baby und Kleinkind macht dies ganz automatisch: Es spielt herum, probiert aus und lernt dabei sich und seine Umwelt kennen, begreift zunächst durch Versuch-Erfolg-und-Irrtum, wie es selber und sein Leben funktioniert. Dabei lässt es sich durch sein Gefühl leiten und das ist bei älteren nicht anders.

Nachhaltige Schwierigkeiten mit dem Achtsamkeitsprozess treten oft erst durch chronischen Stress(Link), durch Traumata und durch das „Erwachsenwerden“(Link) auf: Denn chronischer Stress und Traumata haben für gewöhnlich einen übermäßigen Selbstschutz zur Folge, der die Wahrnehmung der eigenen Emotionalität behindert. Die Selbstwahrnemung kann so nachhaltig gestört werden und darüber auch die Fremdwahrnemung.

Und geht das Erwachsenwerden mit der Einschränkung oder gar dem Verlust des Spieltriebs einher, also auch mit der Meinung, man wüsste bereits alles im Leben, würde sich selber und die Welt bereits genug kennen, dann kann der Achtsamkeitsprozess auch nicht mehr mit dem eigentlich gewünschten Erfolg funktionieren.

Leben heißt, leben lernen bis zum Schluss – bis zum Tod:

Lebenslanges leben lernen.

Uns selber kennenlernen und erforschen. Erkennen und verstehen, wer wir sind …

Warum ist die Achtsamkeit im Namen dieses Prozesses?

Der Achtsamkeitsprozess führt in meinen Augen dann auf Sicht zu einem zufriedenen Leben, wenn wir unsere primären Gefühle und Handlungen besonders achtsam wahrnehmen. Die ist in diesem Sinne etwas, dem man sich im Laufe der Persönlichkeitsentwicklung durch den Achtsamkeitsprozess annähern kann.

Achtsamkeit und ihre Vielschichtigkeit

Beschäftigen wir uns ausgiebiger mit , ihren Definitionen und den auf ihr basierenden Trainings-, Coachings-, und Therapieformen, dann stellen wir fest, dass es sich bei der Achtsamkeit und ihren möglichen Facetten um eine komplexere Struktur handelt, als viele im ersten Moment erwarten. Die Achtsamkeit kann mehrere parallele Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsebenen haben, die wir betrachten können.

(Das Nachfolgende wohl kurz angedeutet in den vorstehenden Text und den Rest zu ?)

Die Imbalance unseres Fokus der Aufmerksamkeit weg vom Hier und Jetzt
– das Zur-Ruhe-Bringen der Gedankenbewegung des Yoga

Nehmen wir die Perspektive des Achtsamkeitsprozesses ein, so können wir feststellen, dass das Denken – der Verstand – als besonderer Achtsamkeitsprozess verstanden werden kann. Der Achtsamkeitsprozess im Hier und Jetzt kann maßgeblich zur Handlung des Denkens hinübergleiten, besonders bei Stress und Sorgen, die zu Kreisgedanken führen, womit der Achtsamkeitsprozess des Inhalts des Denkens ins Zentrum unseres Fokus gerät. Dadurch reduziert sich die Wahrnehmung unserer sonstigen Lebenssituation und Gefühle sowie unsere sonstigen Handlungen im Hier und Jetzt. Denn es besteht eine „Konkurrenz“ zwischen dem Denken – dem Verstand – und den restlichen Möglichkeiten des Achtsamkeitsprozesses im Hier und Jetzt.

Zwar findet das Denken im Hier und Jetzt statt, doch dabei liegt unser Fokus auf dem Achtsamkeitsprozess des Inhalts des Denkens, so dass unser Fokus mehr auf die Vergangenheit und auf die Zukunft gerichtete ist. So führen Kreisgedanken zu einer Imbalance, die sich durch die Verschiebung zum Denken hin ergibt. Diese unangenehme und ungesunde Imbalance steht im Zentrum der Philosophie des Yoga und soll durch die Yoga-Praxis wieder hergestellt werden.

Die besondere oder rechte Achtsamkeit des Buddhismus
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Selbstbeobachtung in kombinierten Ebenen
– das Kinomodell

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Die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion
– Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)

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Klärungen durch den Achtsamkeitsprozess

… in Bezug auf unsere bisherige Interpretation und unsere Differenzierung seiner Unterprozesse
Wir haben einige Denkmuster kultiviert und so erlernt, die uns in Bezug auf die Lösung mancher unserer Probleme aus Sicht des Achtsamkeitsprozesses in unlogische und damit widersprüchliche Gedanken führen. Aus dieser Sicht ist es kein Wunder, dass sich so für uns große Schwierigkeiten ergeben können, einigen Lebenssituationen der Not und Hilflosigkeit zu entkommen oder diese zumindest zu verbessern.

Unterscheidung zwischen Beobachtung und Reflexion
Wir verbinden gerne die unterschiedlichen Handlungen Beobachtung und Reflexion als zwingend aufeinander folgend, was zu einer unpraktischen Vermengung führt.

Als Handlungen können in den Unterprozessen des Achtsamkeitsprozesses sowohl die Beobachtung als auch die Reflexion vorkommen, wie oben schon angedeutet. Mit der Beobachtung ist die Wahrnehmung und gegebenenfalls die Erinnerung des Wahrgenommenen gemeint. Im Unterschied dazu bezieht sich die Reflexion auf das Nachdenken über Beobachtetes.(Verweis auf Wikipedia)

Die Reflexion setzt also die Beobachtung voraus. Ich kann auch meine Reflexion beobachten. Aber aus einer Beobachtung folgt nicht die Reflexion, denn ich kann ohne diese Beobachtungen machen. Letzteres wird aber oft vorausgesetzt, womit die Beobachtung und die Reflexion oft in einen Topf geworfen werden. Wäre die Reflexion eine sofortige und generelle Folge der Beobachtung, dann könnten wir mit Yoga und Meditation nicht unsere Gedanken zur Ruhe bringen.

Unser Verstand enthält ein Gefühl
– den Gegensatz zwischen Verstand und Gefühl gibt es nicht

Wir trennen gerne zwischen Verstand und Gefühl. Nach dem Achtsamkeitsprozess sind unsere Gefühle zu unseren Gedanken aber ein Teil unseres Verstands, nämlich die andere Seite der Medaille. Unser Denken und unsere Gefühle dazu bilden den Achtsamkeitsprozess des Inhalts unseres Verstands, wie oben beschrieben.

Die Tücken des Achtsamkeitsprozesses

Notizen

• Auf entsprechendes Kapitel verweisen.
– Bei der Achtsamkeit oder im Achtsamkeitsprozess ist es nicht so einfach zu unterscheiden, ob man in Bezug auf eine Sache in einer Persönlichkeitsentwicklung ist oder ob man etwas erfolgreich und tief verdrängt.
– Auch wenn man die Gefühle zu den einzelnen Ebenen der Achtsamkeit oder des Achtsamkeitsprozesses nicht gut trennt oder trennen kann, kann sich selber einiges vor machen.
– Grundsätzlich können Störungen des guten Funktionierens dieses Prozesses auftreten, wenn es Schwierigkeiten mit elementaren Bestandteilen von ihm gibt: Z.B. bei Störungen der Gefühle oder der Gefühlswahrnehmung oder des Lernens oder der Handlung.

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Der Achtsamkeitsprozess ist tief mit dem Leben und mit Physik verbunden

Notizen

• Auf entsprechendes Kapitel verweisen.
– Auf Vortrag verweisen, auch als Seite.
– Der „leichte“ Fluss der Feinstruktur der Elementarteilchen wird durch den Achtsamkeitsprozess gleichmäßig balanciert auf alle Ebenen der Regelprozesse des Lebens verteilt.
• Der Achtsamkeitsprozess beschäftigt sich, wie die Physik und auch das Yoga, mit einer Balance zwischen der Stabilität und der Fortentwicklung.
– Der Prozess ist also mit dem Djet-Neheh-Dualismus verbunden.
– Der Prozess sucht neue Stabilität durch Fortentwicklung und er ermöglich Fortentwicklung durch Stabilität. Dies ist wie beim Gehen, Schritte machen, aber immer ein Bein am Boden. Es ist ein fraktales Yin und Yang Prinzip.

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Achtsamkeit

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Notizen

• Siehe auch Achtsamkeit.
• Siehe auch Vortrag: Physik, Achtsamkeit und Yoga – Achtsamkeit.
• Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass das aufmerksam wahrgenommene von selber wirkt.

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Nähere Betrachtung

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Die Facetten des Achtsamkeitsprozesses

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Notizen

• Vertrauen baut Brücken über die Lücken, in denen das Gefühl nicht gleich befriedigt werden kann.
– Selbstvertrauen ist deshalb eine Grundlage des Lebens. Es ergänzt den Zirkel des Achtsamkeitsprozesses, indem von den Gefühlen nicht immer gleich zu den Antrieben und von den Antrieben nicht immer gleich zu den Handlungen übergegangen werden muss.
• Die Philosophie des Yoga aus Sicht des Achtsamkeitsprozesses:
– Die Philosophie des Yoga: Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen/Kommen der Gedankenbewegung im Geiste. Der Fokus wird wieder mehr auf das Hier und Jetzt gelenkt.
– Wenn unser Fokus zu sehr auf unserem Verstand liegt, dem Achtsamkeitsprozess des helfenden Reflektors – dem Inhalt des Denkens –, dann ist unser Fokus zu wenig auf dem Achtsamkeitsprozess unseres Hier und Jetzt. Dadurch gerät unser genereller Achtsamkeitsprozess aus seiner Balance. Die Vedanta sagt dazu: »Der Verstand ist ein guter Diener, aber ein schlechter Meister.«
– Wie gerät unser Fokus zu sehr auf unseren Verstand? Durch zu viel Selbstschutz? Ist dies eine kompensatorische Sache?

Der Dialog in uns

Notizen

• In uns gibt es viele Pole und Kraftzentren, die Pole, Chakras, Organe oder Organellen, die in einem Dialog miteinander stehen.
– Je mehr wir uns diesen Dialog bewusst machen, desto klüger können wir ihn gestallten und umso klüger fühlen und verhalten wir uns.

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Wie können wir uns eine Balance aus Stabilität und Fortschritt vorstellen?

Wenn wir gehen, dann wird vieles von dem sichtbar, was damit gemeint ist:

Einen Schritt zu machen geht nur, wenn wir unsere Stabilität des geraden, aufrechten Stands verlassen. Wir lassen uns nach vorne kippen. Doch bevor wir richtig fallen, setzen wir einen Fuß vor, um unseren Fall abzufangen und ziehen den Stehengebliebenen nach, um wieder in einen stabilen Stand zu kommen.

Beim Gehen werden mehrere Schritte so miteinander verbunden, dass wir in Wellenform zwischen Stabilität und Fortschritt wechseln. Es wird also ständig zwischen Stabilität und Fortschritt balanciert.

Balancieren wir einen Stab auf unserem Finger, dann hat dies auch wellenförmige Wechsel zwischen stabilen und weniger stabilen Lagen des Stabs. Er kippt und wir tarieren dies wieder aus. Alle Regelprozesse funktionieren genau so.

Nur so können Fortschritte, also Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung, stattfinden. Unser Achtsamkeitsprozess ist deshalb auch genau so aufgebaut, weil unser Leben Stabilität und Fortschritt braucht, um zu funktionieren. Für ein gutes Wohlbefinden müssen wir eine gute Balance zwischen beidem finden.

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Beobachtbare Hinweise

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Die Facetten des Achtsamkeitsprozesses

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Notizen

Körperliche Hineise auf den Achtsamkeitsprozess:
• Der Achtsamkeitsprozess spiegelt sich in der Lateralisation des Gehirns, in seiner funktionalen Aufgabenteilung zwischen den Gehirnhälften, wieder. Die Gehirnhälften haben eine bevorzugte Funktion in Bezug auf die Rationalität und die Emotionalität. Diese spiegelt sich wiederum in den Körperhälften, und hier besonders im Gesicht, wieder, die weit überwiegend überkreuz von den Gehirnhälften steuert werden.
• Die hierdurch ausgeprägten Unterschiede im Aussehen der Gesichtshälften lassen sich durch Gesichtsspiegelung gut sichtbar machen.
– Dass viele Primaten keine oder nur wenig Haare im Gesichtsfeld haben bedeutet, sie zeigen Gesicht. Ein Hinweis, dass die Hypothese stimmt, dass sie und wir darauf angewiesen sind, die Mimik des anderen lesen zu können, weil sich im Gesicht unsere aktuelle Stimmung und damit unser aller Achtsamkeitsprozess widerspiegelt.
• Der Achtsamkeitsprozess drückt sich nicht nur in seinen Polen, sondern auch in seinen Gradienten im Körper aus, siehe Die Psychosomatik.
Psychologie, Soziologie:
• Psychologie ist individuelles Erleben und Verhalten, also Fühlen und Handeln.
– Eine Psychotherapie ist Persönlichkeitsentwicklung.
• Propaganda: Ist »… organisierte manipulative Kommunikation, um menschliches Fühlen/Denken/Handeln zu beinflussen.« (Ansgar Schneider über "Wissenschaft und gesellschaftliche Leugnung". Sek. 01:59:42)
Evolution:
• Siehe auch Der Achtsamkeitsgradient im menschlichen Körper.
• Unser aufrechter Gang:
– … bringt uns freier, feiner und intensiver ins Handeln.
– … bringt unsere sensible, informationsaustauschende Seite dazu, sich auf unsere Umwelt und unsere Mitmenschen zu richten.
– Vögel und Fledermäuse hat der aufrechte Gang auf andere Art und Weise besser ins Handeln gebracht, sodass sie schließlich fliegen konnten.

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Erweiterte Sicht

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Notizen

Körperliche Bezüge des Achtsamkeitsprozesses:
– Der Achtsamkeitsprozess spiegelt sich in den Körperhälften in ihrem Bezug zur Rationalität und zur Emotionalität der Gehirnhälften, die wiederum die Körperhälften weit überwiegend diagonal ansprechen und steuern. Siehe oben.
– Er ist aber auch mit der Stimmungsspannung, oder den Stimmungsspannungen, verknüpft, die wiederum mit der Psyche in starkem Zusammenhang stehen.
– So kann der Achtsamkeitsprozess auch als körperlicher Zirkel von der Körperseite der Emotionalität zur Körpervorderseite, Selbstschutz, zur Körperseite der Rationalität, Handlung, zur Körpervorderseite, Öffnung, und wieder zum Ausgangspunkt gesehen werden. Es geht also um die Verknüpfung mit der Vor- und Rückbeuge des Körpers. Selbstschutz und Öffnung stehen darüber auch mit dem Schließen und der Öffnung von Schultern, Mund und Anus und der umgebenden Muskulatur in Verbindung. Es geht hierbei ebenso um das Klein- oder Großmachen des Körpers, um die Angst, Depression etc. oder die Selbstsicherheit und den Stolz. Der Achsamkeitsprozess justiert dies zwischen den Spannungsfeldern, die von der Rumpfstimmungsspannung abhängig sind. Damit vom Einschnüren der transversen Bauchmuskulatur und dem Zwerchfell, der Atemspannung, sowie von der Oberkörperbalancespannung. Eine weitere räumliche Dimension ist dadurch auch das Schmal- oder Breitmachen der Schultern. All diese Dimensionen können als räumliche Spins, Rotationen oder Schwingungen, gesehen werden, die den Achtsamkeitsprozess, mit seinem Bezug auf die Körperhälften, enthalten.
Entscheidungen:
– Was bestimmt unser Leben? Was sagt uns, wie unser Leben ist? Unser Gefühl tut dies.
– Und unser Gefühl bestimmt so auch unsere Entscheidungen, bei denen wir zum besseren Gefühl tendieren. Wir sagen auch: »Es so zu entscheiden, macht mir ein gutes Gefühl.« Oder im Nachhinein: »Mit der Entscheidung fühle ich mich wohl.«
– Entscheidungen betreffen immer die Zukunft, werden jedoch immer aufgrund der Gegenwart und Vergangenheit gefällt.
– Für Entscheidungen brauchen wir eine Auswahl. Doch wie bekommen wir diese?
– Unser inneres Licht des Wohlgefühls:
⋅ Durch innere und äußere Perspektivwechsel bekommen wir einen Überblick über die Facetten der Dinge und Situationen, auch in Bezug auf die Vergangenheit und die Zukunft.
⋅ Zum Jeweiligen, was wir dort aus einer bestimmten Perspektive sehen, bekommen wir ein Gefühl, das dies in Bezug zu uns und unserem Leben – zu unserer Lebenssituation – setzt.
⋅ Wir gewichten die Perspektiven auf die Dinge und Situationen etwas höher, die uns die besseren Gefühle machen, am besten ohne die, mit den weniger guten oder schlechten Gefühlen, ganz zu ignorieren.
⋅ Hierdurch geleitet treffen wir unsere Entscheidungen.
Zusammenhang von Wissenschaftsfeldern und Heilmethoden:
• Eigene Seite Meetup: Yoga, Alternativmedizin meets Wissenschaft, Medizin, Physik.
• Die Perspektive des Achtsamkeitsprozesses macht sichtbar, wie Yoga und alternative Medizin mit der (Natur-)Wissenschaft, der klassischen Medizin, der Psychologie und der Philosophie verbunden sind:
– Yoga und Teile der alternativen Medizin, wie Akupunktur etc., kümmern sich um die Balance, also die Justierung und das Tuning, des Achtsamkeitsprozesses, um die Balance zwischen der Stabilität und der Fortentwicklung, der Ordnung und dem Chaos, unseres Lebens.
– Die klassische Medizin kümmert sich vornehmlich und meist reduktionistisch um biologische Regelprozesse oder sichtbare Schäden des Lebens. Damit kümmert sie sich nur um Unterprozesse und Teilaspekte des Achtsamkeitsprozesses.
– Letzteres gilt auch teilweise für die Pschologie, aber mit der Psyche als Prozess gesehen kümmert diese sich tatsächlich um einen wesentlichen Unterprozess des Lebens, aber eben auch nicht um den ganzen Achtsamkeitsprozess.

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Die Physik der Achtsamkeit

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Notizen

• Buchtitel ›Die Physik der Achtsamkeit‹? (Titelidee von Olli
• Regelprozesse:
– Jeder Regelprozess hat eine wellenartige, rotierende Dynamik. Das hat zur Konsequenz, dass er Wechselwirkungswellen seiner Spieler- und Gegenspieler-Wechselwirkungen abstrahlt. Was hat das zu bedeuten?
• Der Achtsamkeitsprozesses greift über das Gefühl den Zustand aller möglichen Regelprozesse des Körpers ab. Damit ist er als übergeordneter Regelprozess wie eine Krake mit seinen sensorischen Tentakeln überall im „Getriebe des Lebens“ involviert. Da dieses Involviert-sein selber als Regelprozess funktioniert, gibt es sicherlich auch eine Rückkopplung, über die er die Regelprozesse des Körpers beeinflussen kann.

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Zentraler Regelprozess des Lebens

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Notizen

Evolution:
• Die Evolutionstheorie muss modifiziert werden, denn der Achtsamkeitsprozess beeinflusst unsere genetische Evolution, ohne Selektion:
– Stress ist Ausdruck eines nicht gut funktionierenden Achtsamkeitsprozesses.
– Stress beeinflusst unsere Epigenetik.
– Unsere Epigenetik wird teilweise vererbt.
– Unsere Epigenetik beeinflusst die Mutationen unserer DNA.
– Der Achtsamkeitsprozess nimmt also Einfluss auf unsere genetische Evolution, ohne dass Selektion nötig wäre.
– Damit muss die klassische Evolutionstheorie modifiziert werden.
• Lebensentstehung: Kranendonk, Martin J. Van, Tara Djokic und David Deamer. Wie entstand das Leben? In: Spektrum der Wissenschaft, 12/2017, S. 12–19.
Sonstiges:
• Konzentriert man sich auf die Facetten der Situation und des Antriebs im Zirkel des Achtsamkeitsprozesses, zunächst ohne das Lernen, dann hat dieser vereinfachte Prozess viel mit Physik und chemischen Reaktionen zu tun. Sowie das Lernen hinzukommt und Vererbung entsteht, ist es der Übergang ins Leben. Lernen kann hier zunächst als die Kodierung der DNA – der Gene – aufgefasst werden. Das Lernen, was wir kennen, ist dann ein Lernen höherer Stufe. Seine Vererbung ist die Tradierung des Wissen, das Weitergeben von Memen, memorischen Einheiten.

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In Arbeit … XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX XXX

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Künstliche Intelligenz und Robotik

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Die Nachbildung des Achtsamkeitsprozesses des Lebens

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Menschenähnliche Künstliche Intelligenz und Robotik sind nur über einen zentralen Regelprozess des (körperlichen) Lernens möglich, über eine Nachbildung des Achtsamkeitsprozesses.

Denn es gibt viele Hinweise in diesen Fachgebieten darauf, dass eine auf Computern basierende Künstliche Intelligenz, oder mit dieser ausgestattete Roboter, nur auf diese Weise ein für Menschen akzeptables, weil vergleichbares, Modell ihrer Umwelt entwickeln können. Es scheint, dass nur durch ein körperliches Modell der Welt die neuronalen Netzwerke Fähigkeiten lernen können, die den unseren vergleichbar sind.

Darüber hinaus hat die Künstliche Intelligenz und die Robotik ein Vertrauensproblem, was mit der Unmöglichkeit der exakten Nachbildung des Achtsamkeitsprozesses zu tun hat, wie ich auf der dazugehörigen Seite erläutere.

→   Körperliche und seelische Existenz

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Fußnoten

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1. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Psyche.
2. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Psychosomatik.
3. Internet:
Vgl. Wikipedia, Bewusstsein.
4. Verweis auf das Buch von Bruder, Klaus-Jürgen. Psychologie ohne Bewusstsein. Die Geburt der behavioristischen Sozialtechnologie.
5. Vgl. Galke, Philosophie des Yoga, 1 Philosophie und Yoga, S. 4–6, hier S. 5.
Vgl. Kitzler, Philosophie to go, Selbsterkenntnis, S. 23–30.
Internet:
Vgl. Wikipedia, Gnothi seauton.
6. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Achtsamkeit (mindfulness).
7. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Achtsamkeit (care).
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Stand 19. Mai 2020, 13:00 CET.


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