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Was ist Physik?

Was wir tun, wenn wir Naturwissenschaft betreiben


Wissenschaftsphilosophische, erkenntnistheoretische und naturphilosophische Überlegungen und Hypothesen zur Grundstruktur der realen Dinge führen zu ›Neuer Physik‹


Um eine ›Neue Physik‹ zu entwickeln, die die gesamte Physik vereinheitlicht und damit die heutigen Probleme der Physik möglichst weitgehend löst, ist es eine gute Vorbereitung, wenn wir uns damit beschäftigen, was Physik eigentlich ist. Wie wir sehen werden, können wir auf diese Weise Einsichten über die Struktur der realen Dinge gewinnen, die uns als Hypothesen im weiteren Verlauf helfen, wichtige Eigenschaften der von uns beobachteten Welt, der Natur, in diese Struktur zu überführen. Aufgrund der Einsichten können wir Interpretationen für Beobachtungen innerhalb dieser neuen Struktur finden, die zur Lösung wichtiger Probleme der Physik führen und die Struktur damit weiter konkretisieren.

Ich werde nachfolgend hier und da schon einige Bezüge zu den Beobachtungen und dem Wissen der heutigen Physik einfließen lassen, damit die Überlegungen nicht im rein theoretischen Rahmen quasi in der Luft schweben. Ich tue dies in Form von Aufklapptexten, um den Haupttext kürzer und übersichtlicher zu halten.

Physik ist aus meiner Sicht die Erforschung der Strukturen der realen Dinge, kurz der Dinge oder Objekte, deren Veränderungen und der Wechselwirkungen, die diesen zugrunde liegen. Es ist die wissenschaftliche Erforschung der Naturerscheinungen. Dies bestätigt die Wissenschaftsphilosophie, wie von Michael Esfeld dargelegt:

» Welches System auch immer man erforscht, man sucht dessen Bestandteile auf. Das ist das Erfolgsrezept der Naturwissenschaften, wie es am Augenfälligsten in der Physik realisiert ist. Über mehrere Zwischenstufen haben die Physiker die Natur, die sie vorfinden, in immer kleinere Einheiten zerlegt. Je mehr die Zerlegung fortschreitet, desto mehr verlieren die Objekte an individuellen Eigenschaften. Diese Entwicklung zu Ende gedacht, wäre die Welt als eine sehr große Menge von ausdehnungslosen „Punktteilchen“ zu beschreiben. Dass die Dinge in der Welt Eigenschaften haben und insbesondere verschieden sind, liegt nur daran, dass die Punktteilchen aus denen sie zusammengesetzt sind, in unterschiedlichen räumlichen Beziehungen zueinander stehen. «

Ich würde noch ergänzen, dass es nicht nur räumliche, sondern auch zeitliche, also dynamische, Beziehungen ihrer Bestandteile sind, die den aus ihnen zusammengesetzten Dingen Eigenschaften verleihen. Dies umfasst zum Beispiel die Bewegung ihrer Bestandteile und dessen Änderung, inklusiv deren Rotation.

Warum müssen es dynamische Strukturen sein?

Ohne Dynamik, also Bewegung, lassen sich keine Wechselwirkungsbeziehungen zwischen den Dingen beobachten: Nur, wenn wir sehen, wer um wen kreist, oder genauer, wer von wem wie Beschleunigt wird, können wir sagen, dass die Bestandteile der Dinge miteinander in Wechselwirkung stehen und die Dinge damit zur Existenz bringen, welches Teilchen zu welchem Ding gehört. Nur dadurch können wir das eine Ding vom anderen Ding unterscheiden. Wenn alles ruhig ist und sich nichts bewegt, dann gibt es nur eine räumliche Anordnung, in der keine zwingenden Zusammenhänge zu finden sind. Und ohne jegliche Bewegung kann noch nicht einmal die Information der räumlichen Anordnung zu uns gelangen, denn sie muss zu uns übertragen, also bewegt, werden.

Warum werden sich die Bestandteile immer ähnlicher, je weiter man die Dinge zerlegt?

Notizen

(• Wir zerlegen die Dinge, um sie zu vereinfachen. Wir vereinfachen die Dinge und ihre Zusammenhänge. Nur weil dies im Grunde funktioniert können wir so Naturwissenschaft betreiben. Wir machen kompliziertes einfacher. Haben wir die Dinge in Teilchen zerlegt und dadurch sie und ihre Zusammenhänge einfacher gemacht und besser verstanden, dann können wir sie wieder zusammensetzen, wie es in Computersimulationen gemacht wird, und versuchen, die größeren Zusammenhänge aus den einfacheren zu verstehen. So wird aus etwas eher kompliziertem etwas eher komplexes(Verweis). Dies ist unter Umständen schwierig, kaum möglich oder gar unmöglich und man hat es mit Emergenz zu tun.)
(• Warum geht aber ihre Individualität verloren?)
(— Es gehen Kombinationsmöglichkeiten und Freiheitsgrade verloren …)
(— Wenn die Teilchen nicht ähnliche Eigenschaften hätten, dann würden sie nicht miteinander in Wechselwirkung treten.)
(— Die Bewegungsrichtung kann sich nicht angleichen, weil dann die Spiralbewegung des Djet-Neheh-Dualismus nicht mehr so funktionieren würde, dass es zur Physik passt, die wir beobachten. Die gerade beschriebene Zuordnung der Bestandteile zu den Dingen wäre eingeschränkt.)

Die oben von Michael Esfeld dargelegte Sicht der Wissenschaftsphilosophie, die Bestandteile würden durch die Zerlegung der Dinge immer ähnlicher, kommt, weil die Dinge mehr als die Summe ihrer Teile sind: Das Verhalten der Teile zueinander geht verloren, wenn man die Dinge zerlegt, der Zusammenhang; das, was sie zu mehr macht als ihre Summe. Das Verhalten der Teile in den Dingen ist aber das, was die Dinge beseelt. Also geht ein Teil ihrer „Seele“ verloren, wenn man die inneren Zusammenhänge der Dinge in Teile auflöst. Wenn durch jede Teilung etwas verloren geht und die Bestandteile dadurch immer „seelenloser“ werden, dann müssen sie sich immer ähnlicher werden, denn Differenzen sind nur möglich, wenn die Möglichkeit vielfältigen Inhalts besteht.

Warum ergeben sich konstante Geschwindigkeiten der Bestandteile der Dinge?

Wir haben ja schon festgestellt, dass sich die Teilchen der Zerlegung der Dinge immer ähnlicher werden müssen, je weiter man die Dinge zerlegt. Und wir haben auch schon festgestellt, dass Physik nur mit dynamischen Strukturen, also nur mit bewegten Strukturen, Sinn macht. Teilchen, die sich immer ähnlicher werden, und doch immer bewegt sein müssen, müssen sich auch in ihrer Geschwindigkeit immer ähnlicher werden. Ihre Geschwindigkeit muss also schließlich größer Null und konstant sein, wenn man die Dinge klein genug zerlegt.

Die Veränderung der Strukturen der Dinge hat zwei zeitliche Aspekte

Wie wir oben schon festgestellt haben, können wir nur bei bewegter Struktur erkennen, ob Teile der Struktur zu einem Ding gehören oder nicht. Und bei sehr feiner Zerlegung ist diese Bewegung konstant. Die Bewegung der sehr kleinen Teile, die stabil zum selben Ding gehören, ist im Idealfall eine Rotation in diesem Ding, denn sonst würden die Teile davon fliegen. Mehrere Teile, die stabil umeinander durch Wechselwirkung rotieren, bringen folglich ein Ding zur Existenz. Die Bewegung der sehr kleinen Teile, die nicht zu einem Ding gehören, ist im Idealfall eine geradlinige Bewegung, da diese nicht durch Wechselwirkung gebunden sind.

So gibt es also zwei Bewegungsaspekte in Bezug auf die Veränderung der Strukturen der Dinge: Der eine Aspekt ist die stabile Existenz stiftende Rotation, der Spin der Dinge, deren Veränderung im Prinzip auf eine sich immer gleich wiederholende Veränderung der Dinge hinausläuft. Diese Art der Veränderung ist nicht nachhaltig, da sie immmer wieder am selben Punkt ankommt, eine Schwingung. Der andere Aspekt ist die geradlinige Bewegung, die Zerstörung verheißen kann, wenn sie die Teile der Dinge auseinanderreißt, oder die Entstehung verheißen kann, wenn sie die Teile der Dinge zusammenbringt. Sie trägt auch die Informationen, die Wechselwirkungen, vom einen Ding zum anderen, in die Welt hinaus, und bewirkt so Veränderungen und Umwandlungen. Diese Art der Veränderung ist nachhaltig, denn sie lässt die Dinge altern. Weil Zeit im Allgemeinen jede Veränderung der Strukturen meint, ergeben sich damit zwei Aspekte der zeitlichen Veränderung der Dinge: Den alten Ägyptern waren diese beiden Aspekte der Zeit bekannt: Die zyklische Zeit der ewigen Wiederkehr des Gleichen, der Ritualle, nannten sie Neheh (sprich »Nechech«) und die historische Zeit, die festgelegte Entwicklung der Welt, das Gewordene, das Vollendete, nannten sie Djet (sprich »Dschet«). Ich interpretiere Djet hier in abgewandelter Form als die ewige Entwicklung der Welt, also als eine zeitliche Veränderung und nicht als Vollendet oder als die gesamte Entwicklung enthaltend.

Djet- und Neheh-Zeit und die drei kosmischen Funktionen des Hinduismus

Im Hinduismus gibt es die drei kosmischen Funktionen der Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung oder Umformung, die Trimurti (übersetzt »drei Formen«). Sie werden symbolisiert durch die drei großen Götter Brahma des Schöpfers, Vishnu des Erhalters und Shiva des Zerstörers, Gott der Transzendenz und Transformation. Im zeitlichen Aspekt Neheh, der Veränderung der Strukturen unserer Welt, wie ich sie eben beschrieben habe, kommt die Erhaltung der Dinge, also Vishnu, zum Ausdruck. Vishnu wird auch mit Gleichgewicht und Licht in Verbindung gebracht, was im weiteren Verlauf von Bedeutung ist. Im zeitlichen Aspekt Djet, der Veränderung der Strukturen unserer Welt, kommt die Erschaffung und die Zerstörung oder Umformung der Dinge zum Ausdruck. Der Zusammenhang von Brahma und Shiva mit der Djet-Zeit macht sichtbar, dass die Schöpfung und die Zerstörung über die Umwandlung, die Transformation der Dinge, und die Transzendenz miteinander verbunden und zwei Seiten der selben Medaille sind.

Der Djet-Neheh-Dualismus, der Welle-Teilchen-Dualismus und das Existenzprinzip

Die Dinge unserer Welt, wie wir sie beobachten, sind sowohl veränderlich, als auch stabil, beides zumindestens in gewissen Grenzen. Das bedeutet, alle Dinge tragen sowohl den Neheh-Aspekt der Veränderung in sich, der für ihre Existenz und Stabilität sorgt, als auch den Djet-Aspekt, der den Dingen sowohl eine Bewegung ihrer Struktur durch den Raum als auch eine Transformation, also deren innere Veränderung, ermöglicht. Das Zusammenspiel von Djet und Neheh nenne ich den Djet-Neheh-Dualismus. Wie damit die Existenz der Dinge begründet ist, nenne ich das Existenzprinzip: Jedes Ding, jede Existenz, muss eine Struktur von Teilchen besitzen, die durch Neheh stabilisiert und durch Djet innerlich und äußerlich verändert wird. Weil es sich beim Djet-Neheh-Dualismus dementsprechend um eine Kombination einer Rotationsbewegung mit einer geradlinigen Bewegung handelt, hat die kombinierte Bewegung die Form einer Helixspiralbahn, mit sehr konstanter Geschwindigkeit wie oben erläutert.

Bezug zur heutigen Physik: Der Welle-Teilchen-Dualismus

Der aus der Physik bekannte Welle-Teilchen-Dualismus ist nichts anderes als das Erscheinungsbild des Djet-Neheh-Dualismus in mikroskopisch kleinen Größenordnungen, wo das Zusammenspiel des Neheh, der Rotationen der Strukturen der Dinge, und des Djet, der Bewegungen der Strukturen der Dinge durch den Raum, einfach und dadurch deutlich sichtbar wird. Die Rotation ihrer Struktur und deren Wechselwirkung mit den Bestandteilen des Vakuums verleiht den Elementarteilchen der Quantenphysik ihre Wellennatur. Die recht freie Bewegung der zusammenhängenden Struktur der Elementarteilchen durch den Raum lässt sie als einzelne Dinge erscheinen und verleiht ihnen so ihre Teilchennatur.

Symmetriebrüche, Pole und Wechselwirkungen

Wenn ein Ding dadurch existiert, dass seine Bestandteile in ihm rotieren und deshalb ihren Ort nicht beliebig verlassen können, dann müssen die Bestandteile im Ding recht fest gebunden sein. Dies geht nur, wenn die Bestandteile sich gegenseitig so beeinflussen, dass sie nicht gut weg können. Die Teile des Dings müssen miteinander in Wechselwirkung stehen:

Wechselwirkungen treten in der Natur nur dann auf, wenn es Pole gibt, die irgendeine Form von Ladung tragen. Das bedeutet, bildlich gesprochen, dass etwas getrennt ist, das sich zu etwas Neutralem ergänzt. Die Pole streben nach einem Ausgleich, sie ziehen sich an. Diese Trennungen tragen immer eine Form des Bruchs einer geometrischen Symmetrie in sich, einen Symmetriebruch(Verweis).

Allgemein betrachtet handelt es sich bei den Wechselwirkungen, die stabile Dinge bilden, um Wechselwirkungen in Regelprozessen. Die stabilen Dinge sind also Regelsysteme. Diese Betrachtungsweise und ihr Verständnis werden wichtig, wenn wir uns von der Grundlagenphysik mehr in Richtung allgemeiner Naturwissenschaft und Naturphilosophie wenden oder uns mit dem Leben beschäftigen. Denn alle Regelsysteme tragen den Djet-Neheh-Dualismus in sich.

Bezug zur heutigen und zur neuen Physik

Bei der elektrischen Ladung beispielsweise wird im Prinzip ein neutrales Ding so in zwei entgegengesetzt geladene Teile — positiver Pol und negativer Pol — aufgeteilt, dass diese sich nach ihrer Trennung anziehen. Eine solche Trennung kann ganz allgemein als Symmetriebruch verstanden werden, der eine Wechselwirkung zur Folge hat. Im Fall der elektrischen Ladung sind charakteristische Teile eines Dings getrennt, die nach dem Existenz bringendem Neheh-Aspekt der Bewegung umeinander kreisen müssen, wenn Stabilität entstehen soll. Symmetriebrüche können aber ganz unterschiedlich ausfallen, denn bei der Gravitation ist die Symmetrie gebrochen, indem die Masse nicht mehr gleichmäßig im gesamten Raum verteilt ist, sondern sich an bestimmten stellen im Raum konzentriert. Diese Massekonzentrationen wirken dann anziehend auf die Massen ihrer Umgebung. Die quasi negativen Pole der Gravitation entstehen dann dort, wo die Massenkonzentrationen lokal am geringsten sind, also ihr lokales Minimum haben.

Wie wir später noch sehen werden ist eine besondere Form des Symmetriebruchs dann gegeben, wenn die Bewegung der sich konstant bewegenden Bestandteilchen unserer Elementarteilchen von reiner und freier Djet-Bewegung zur oben beschriebenen Kombination von Djet und Neheh, zu einer Helixspiralbahn, aufgewickelt ist: Die dem zugrundeliegende Wechselwirkung läuft entlang eines rotierenden, geschlossenen Fadens — eines sogenannten Wirkungsquanten-Strings. Diese schwingenden Wirkungsquanten-Strings werden von den Bestandteilchen in unterschiedlichen Varianten gebildet und stellen unsere Elementarteilchen dar. Die diese Strings bildende Polarisation hat Ähnlichkeit mit den Farbladungen der Wechselwirkung der Quantenchromodynamik.

In der ›Neuen Physik‹ beruhen alle Wechselwirkungen auf geometrischen Symmetriebrüchen.

Das Existenzprinzip ist ein fraktales Prinzip

Wenn jedes Ding aus Teilchen besteht, dann müssen diese Teilchen, weil sie auch Dinge sind, wieder aus noch kleineren Teilchen bestehen. Dies nenne ich das fraktale Existenzprinzip. Fraktal deshalb, weil es ein hierarchisches Prinzip ist, deren Hierarchieebenen selbstähnlich sind, also immer wieder dem gleichen Prinzip gehorchen.

Fraktaler Djet-Neheh-Dualismus

Weil jede dieser Strukturebenen, alle Teilchen jeder dieser Ebenen, aus den oben genannten Gründen den Djet-Neheh-Dualismus in sich trägt, ist auch der Djet-Neheh-Dualismus ein fraktales Prinzip. Die fraktale Verschachtelung des Djet-Neheh-Dualismus führt so zu Bewegungen der sehr kleinen Bestandteile auf verschachtelten Helixspiralbahnen. Dadurch sind die sehr kleinen Bestandteile dieser verschachtelten Helixspiralstruktur aber nicht wirklich frei, denn ihre Djet-Bewegung ist immer wieder durch die auf sie zum Größeren hin folgende Neheh-Bewegung in eine Rotation gezwungen. Nur wenn ein Teilchen in dieser Struktur seinen Platz wechselt, ist es vorübergehend frei.

Bezug zur heutigen und zur neuen Physik

Kommt man in dieser verschachtelten Struktur zum immer größer Werdenden hin, auf die Ebene der uns bekannten Elementarteilchen, dann muss sich ein Wandel vollziehen. Denn auf Ebene unserer Elementarteilchen können alle Teilchen oder die aus ihnen geformten Strukturen, wie die von Atomen und Molekülen, längere Zeit frei existieren. Der Grund hierfür wird im Verlauf der Entwicklung der fraktalen Quanten-Fluss-Theorie einsichtig und steht mit dem Urknall und der Entstehung Schwarzer Löcher, mit der Struktur des Universums und unseres Kosmos, in Zusammenhang. Auch beobachten wir, dass nur einige unserer Elementarteilchensorten sich mit konstanter Geschwindigkeit bewegen. Wir werden die Ursache hierfür später im mehr oder weniger komplexen Aufbau der Elementarteilchensorten, ihrer Wirkungsquanten-Strings, finden.

Physik betreiben heißt, die Dinge nur bis zu einem gewissen Grad zerlegen

Die Fraktalität des Existenzprinzips bringt theoretisch unendlich viele Ebenen dieser selbstähnlichen Struktur hervor, wenn wir die Dinge und ihre Teile immer weiter zerlegen. Das ist das universale Prinzip der neuen Theorie. Praktisch ist dies nicht beherrschbar, weil wir so unglaublich viele Teile nicht im Detail berechnen können. Wir können uns aber auf eine tiefste Ebene festlegen, um die Sache beherrschbarer zu machen, wobei wir dann mehr oder weniger große Einbußen in der Genauigkeit hinnehmen müssen. Die konstante Geschwindigkeit der Fundamentalteilchen dieser festgelegten, untersten Ebene dieser Struktur ist dann unser Maß für die grundlegende Veränderung dieser Struktur. Es handelt sich dabei um eine festgelegte, grundlegende, absolute Zeit der Struktur, unseres modellierten physikalischen Systems. Sie existiert in dieser Form allerdings nur, weil wir uns auf eine untersten Ebene dieser Struktur festgelegt haben.

Bezug zur heutigen und zur neuen Physik

Eine solche grundlegende oder absolute Zeit der Struktur der Physik wird heute, begründet durch die Relativitätstheorie, abgelehnt. Doch im Verlauf der weiteren Ausarbeitung der Quanten-Fluss-Theorie zeigt sich, dass die Eigenschaften der oben beschriebenen Struktur aus Sicht eines beliebigen Beobachters in hinreichendem Maße mit den relativistischen Eigenschaften der Allgemeinen Relativitätstheorie übereinstimmen, um die Beobachtungen, die im Zusammenhang mit der Relativitätstheorie gemacht wurden, zu erklären. Dies ergibt sich unter anderem, weil die strukturellen Ebenen des Fraktals aus Helixspiralbahnen, die über der festgelegten, untersten Ebene liegen, durch ihre Bewegungen eigene zeitliche Aspekte, eigene Zeit-Ebenen, hervorbringen.

Weitreichender Bezug zur heutigen und zur neuen Physik

Abschließend möchte ich noch einen zusammenfassenden Bezug zur heutigen Physik und zu neuer Physik herstellen, um die Zusammenhänge und die Faszination der Überlegungen und Erkenntnisse zu vermitteln. Dazu kommt auch, dass die Motivation, sich in diese Welt der Strukturen hineinzudenken, entscheidend von deren realen Bezügen abhängt. Dies gilt ganz besonders, wenn sich neue Physik auftut, also die Möglichkeit, bisher unerklärte Phänomene erklärbar zu machen.

Übergang zur heute beobachteten Physik

Auf Ebene der Lichtteilchen und lichtähnlichen Strukturen in den Elementarteilchen bringen sich wie Lichtuhren verhaltende Strukturen im Prinzip die Zeit-Ebene der Relativitätstheorie hervor, deren zeitlichen Aspekt der Veränderung ich Alterung nenne. Die relativistische Perspektive der Speziellen Relativitätstheorie ergibt sich für jeden Beobachter daraus, dass er sich bei seiner Bewegung in der Struktur tatsächlich in seiner Ausdehnung relativ zu dieser Struktur in Bewegungsrichtung verkürzt und seine Alterung langsamer läuft, im Grunde so, wie es die Spezielle Relativitätstheorie aus Sicht jedes Beobachters beschreibt. Der Beobachter nimmt aber nicht seine eigene Veränderung in der Struktur wahr, sondern eine entsprechende Veränderung seiner Umwelt. Wie sich zeigen lässt, ist dies mathematisch äquivalent mit den Formeln der Speziellen Relativitätstheorie.

Die Perspektive der Allgemeinen Relativitätstheorie ergibt sich für die Beobachter dadurch, dass die in der Quanten-Fluss-Theorie erstmals formulierte Quantengravitation durch die „Körnigkeit“ der Feinstruktur der Elementarteilchen, genauer gesagt durch deren Abstrahlungen, hervorgerufen wird. Die Abstrahlungen der Elementarteilchen-Feinstruktur lenken das Licht und die lichtähnlichen Strukturen anderer Elementarteilchen der Umgebung im Grunde so ab, wie es die Allgemeine Relativitätstheorie beschreibt, wie sich zeigen lässt. Für die Elementarteilchen der Umgebung ergibt sich aus der Ablenkung ihrer lichtähnlichen Strukturen die anziehende Wirkung der Gravitation.

Die Quantenphysik finden wir in Form der Spins der Elementarteilchen teilweise direkt in der oben beschriebenen Struktur wieder. Die Spins sind dadurch realisiert, dass die Teilchen der Feinstruktur der Elementarteilchen sich zu schwingenden fadenförmigen Ringen verbinden, ähnlich wie die Strings der Stringtheorie, und doch anders. Die hier Wirkungsquanten-Strings genannten Objekte schwingen zum Beispiel nicht ihn mehreren räumlichen Dimensionen. Die Leptonen und die Quarks, als grundlegende Elementarteilchen, haben in der aus den oben beschriebenen Prinzipchen im späteren Verlauf konstrukierten, also von mir vermuteten, Struktur noch weitere Spins neben ihrem Hauptspin. Diese könnten zum beobachteten Isospin(s) (was ist mit anderen Spins?) und zur Leptonen-Erhaltungszahl (was ist mit der Quark-Erhaltung?) passen. Die Heisenbergsche Unschärferelation ergibt sich ganz natürlich aus einer Abzählinterpretation der Bestandteilchen der Feinstruktur der bekannten Elementarteilchen. Das Vakuum besteht demnach aus einer großen Menge an nicht elektromagnetisch polarisierten, lichtähnlichen Wirkungsquanten-Strings.

Neue Physik

Die oben angedeutete Quantengravitation hat das Potenzial das Phänomen der Dunklen Materie zu erklären: Denn das Vakuum der nachfolgend entwickelten Quanten-Fluss-Theorie besteht aus neuen unpolarisierten Photonen, die sich durch die gravitative Wirkung einer Masse um diese Masse herum etwas verdichten und auch energiereicher werden. Weiter weg von der Masse, genauer zwischen den Massen, kommt es hingegen zu einer geringeren räumlichen Dichte dieser unpolarisierten Photonen, die dann auch etwas geringere Energie tragen. Damit bekommt das Vakuum, um eine sehr große Masse herum, eine eigene, zusätzliche Gravitationswirkung, die, so vermute ich, das Phänomen der Dunklen Materie erklären kann.

Das sogenannte Confinement der Quantenchromodynamik, die Beobachtung, dass die Quarks und Gluonen in ihren Hadronen quasi gefangen sind, wird in der Quanten-Fluss-Theorie dadurch erklärlich, dass die Quarks „nur“ Windungen, also Schleifen, in den Wirkungsquanten-Strings der Hadronen sind. Wenn man sie ganz herausziehen oder -schlagen will, dann muss man den String zerreißen. Sie sind als Untereinheiten des Strings quasi in ihm und von ihm gefesselt.

Nach der neuen Theorie leben wir, ist unser Kosmos, in einem Schwarzen Loch: Unser Urknall ist der Moment der Entstehung des Schwarzen Lochs. Das Universum ist ein fraktales Gebilde aus verschachtelten Kosmoi oder Schwarzen Löchern, ganz wie wir es nehmen wollen. Damit entfallen viele Probleme, die uns unser Urknall bisher mit seiner physikalischen Beschreibung in der Kosmologie bescherrt.

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Fußnoten

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1. Esfeld, »Wissenschaft, Erkenntnis und ihre Grenzen«, S. 13.
2. »Neheh, die zyklische Zeit, ist die ewige Wiederkehr des Gleichen […]« Assmann, »Zeit und Geschichte in frühen Kulturen«, 2. Zyklische und lineare Zeit: Die altägyptische Lehre der „zwei Ewigkeiten“, 2.1 Neheh, die ‚Erneuerungszeit‘ der Riten, S. 496—501, hier S. 496.
3. Djet »ist ein heiliger Raum der Dauer, worin das Gewordene, zur Endgestalt Ausgereifte und in diesem Sinne Vollendete unwandelbar fortdauernd aufgehoben ist.« Assmann, »Zeit und Geschichte in frühen Kulturen«, 2. Zyklische und lineare Zeit: Die altägyptische Lehre der „zwei Ewigkeiten“, 2.1 Neheh, die ‚Erneuerungszeit‘ der Riten, S. 496—501, hier S. 496.
4. Vgl. Assmann, »Zeit und Geschichte in frühen Kulturen«, 2. Zyklische und lineare Zeit: Die altägyptische Lehre der „zwei Ewigkeiten“, hier S. 496—507.
Sekundärliteratur:
Vgl. Assmann, »Die zwei Gesichter der Zeit: Neheh und Djet«.
5. Vgl. Wikipedia, Trimurti.
6. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Quantenchromodynamik.
7. Vgl. Weiß, Altern. to the prinziple of const. speed of light.
Vgl. Selleri, Die Einstein. und lorentz. Interpret. der RT, Kap. 7. Die geometrische und dynamische Interpretation der Speziellen Relativitätstheorie, S. 198—248.
Internet:
Vgl. Wikipedia, Lorentzsche Äthertheorie.
Vgl. Wikipedia, Spezielle Relativitätstheorie, Verhältnis zu anderen Theorien, Äthertheorien.
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Stand 04. September 2017, 11:00 CET.