←   Hatha Yoga – Ha und Tha, Ra und Horus, Sonne und Mond


Existenz und Leichtigkeit

Dao, Qi, Yin und Yang sowie Wu Wei


Die Naturphilosophie der Physik des Achtsamkeitsprozesses findet sich in den Grundkonzepten des Daoismus


Existenz und Leichtigkeit zusammen zu bringen kann auf den ersten Blick als widersinnig erscheinen. Vielen Menschen kommt ihr Leben, ihre Existenz eher schwer oder schwierig vor.

Doch genau im Verständnis unserer Existenz liegt auch unsere Chance, uns in Richtung Leichtigkeit zu entwickeln. Wir können so verstehen, dass der Spruch »Go with the flow.«, also »Bewege dich mit dem Fluss.«, keine bedeutungslose Plattitüde sein muss, einfach so dahin gesagt.

Zur Plattitüde kann diese Redewendung dadurch werden, wenn sie ohne tiefere Gedanken und Einsichten so dahingesagt wird; sie oberflächlich bleibt. Wenn wir einen Mitmenschen damit quasi abwimmeln und uns nicht tiefer mit seinen Beschwerlichkeiten auseinandersetzen, deren tiefere Zusammenhänge mit (natur-)philosophischen Prinzipien nicht ergründen und zur möglichen Lösung der Probleme heranziehen.

Die Zusammenhänge, die mir aufgefallen sind, möchte ich nun beleuchten.

Das Yin und Yang oder Taijitu
Abbildung 1 New window: Das Taijitu oder Yin-Yang-Symbol veranschaulicht, dass das Dao eine Einheit hervorbringt, die aus dynamischen Gegensätzen besteht. Durch die dynamischen Gegensätze entsteht die Welt und ihre Natur, die uns Menschen beinhaltet.

Yin und Yang oder Taiji (Tai Chi)

Notizen

• Das Yin und Yang Symbol kann auch als vereinfachtes Symbol – eine Projektion in 2D – der Kundalini-Schlangen des Kundalini-Prozesses oder der des Hermesstabs gesehen werden..

Das Yin-Yang-Symbol, das Taijitu(Verweis), versinnbildlicht das naturphilosophische Existenzprinzip des ›Spannungsspiels des Lebens‹ und der neuen Physik der ›fraktalen Quanten-Fluss-Theorie‹. Das Existenzprinzip ist verbunden mit dem von mir entdeckten Djet-Neheh-Dualismus und der Farbpolarisation der Quantenphysik.

Demnach kommt zur Existenz, was aus Bestandteilen gebildet wird, die in einem Zusammenhang stehen. Da die Bestandteile aus prinzipiellen Gründen am Ende im Kleinen immer in Bewegung sein müssen – sie fließen beständig –, rotieren Bestandteile, die in einem Zusammenhang stehen, umeinander, in einer Ordnung. Stehen sie nicht in einem Zusammenhang, so bewegen sie sich geradlinig und damit chaotisch durcheinander.

Der Zusammenhang entsteht durch die Polarisation der Bestandteile. Physikalisch beruht die Polarisation auf einem sogenannten Symmetriebruch, der Kräfte zwischen den Polen entstehen lässt.

Alles gerade beschriebene, bis auf das Chaos, ist im Yin und Yang dargestellt. Wir erkennen eine räumliche Polarisation, symbolisiert durch schwarz und weiß oder männlich und weiblich, die sich fraktal gegenseitig enthält. Die beiden Pole scheinen sich in einer angedeuteten Bewegung beständig im Fluss zu umkreisen, wodurch die Struktur stabilisiert ist. Zusammenhänge, die durch Rotationen auf Abstand gehalten werden – umeinander herumfließen –, erzeugen eine Stabilität. Dies ist sehr wichtig für ein leichtes Leben.

Yin und Yang der Körper-Seele-Existenz
Abbildung 2: Das transzendente Symbol für das Naturphilosophie-Yoga: Yin und Yang der Körper-Seele-Existenz als Dualismus von Djet und Neheh.

Qi und Dao – der Link zur Physik
Wirkungsquanten als Energieeinheiten und das Existenzprinzip des Djet-Neheh-Dualismus als ordnendes Gesetz

Ich würde das Dao mit dem Djet-Neheh-Dualismus identifizieren, als das, was immer schon da war, als ordnendes Gesetz oder als Prinzip der Balance zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Stabilität, Fortentwicklung einer Transmutation und Zerstörung.

Das Ur-Qi, das Yuanqi, das Eine, verwirklicht oder realisiert das Prinzip des Dao in der Welt. Das Qi als Energie stellt die Dynamik der Weltmatrix und das Potenzial des Zusammenhangs der Dinge zur Verfügung und bringt die immateriellen und dann auch die materiellen Dinge in unglaublicher Mannigfaltigkeit zur konkreten Existenz.

All dies tut das Qi nach den Prinzipien des Dao und damit nach denen des Djet-Neheh-Dualismus.

Das Yin und Yang oder Taijitu
Abbildung 3 New window: Das I Ging in dieser Anordnung beschreibt eine Raum aufspannende Polarisation in einer Ebene. Die sich jeweils gegenüberliegenden Gegenpole haben sich quasi im Zentrum des Rings getrennt und sich in die Entgegengesetzte Raumrichtung bewegt. Dabei greifen sie Raum oder Fläche, wie hier dargestellt.

Acht Trigramme des I Ging
Der erste Symmetriebruch

Das I Ging ist das sehr alte, chinesische Buch der Wandlungen. Auf die dort beschriebenen Wandlungen und ähnliches möchte ich in diesem Moment nicht weiter eingehen. Vielmehr möchte ich auf eine tiefe naturphilosophische Verbindung der Geometrie des I Ging mit unserer Existenz hinweisen:

Zunächst ist bemerkenswert, dass die Geometrie der Yin- und Yang-Linien des I Ging (siehe ) sich aus den Elementen des naturphilosophischen Djet-Neheh-Symbols des Yin und Yang (siehe ) ergibt:

Die durchgezogene Yang-Linie entspricht einer der drei senkrechten, grünen Yang-Linien des naturphilosophischen Symbols. Die gebrochene Yin-Linie entspricht dem seitlichen Blick auf den mittleren Schnitt senkrecht durch einen der Yin-Ringe, so dass nur noch der Schnitt des Profils der oberen und unteren Linie des Rings mit dem Loch in der Mitte zu sehen ist.

Die in der dargestellte Verteilung der acht Trigramme ist so angeordnet, dass sich die jeweiligen Gegenpole, die jeweils inversen Trigramme, im Kreis herum punktsymmetrisch gegenüberstehen. Es handelt sich also um eine kreisförmige Polarisation.

Das klassische Yin-Yang-Symbol der Polarisation in zwei entgegengesetzte Richtungen wird hier also kreisförmig auf die Fläche erweitert. Oder anders ausgedrückt: Kreist das klassische Yin-Yang-Symbol, dann überstreift es all die Polarisationsrichtungen des I Ging der Xiantian-Anordnung. Die Xiantian-Anordnung des I Ging ist also eine Variante des dynamisch gedachten Yin-Yang-Symbols.

Unpolarisiertes Photon, Farbpolarisation (8-polig)
Abbildung 4 New window: Hier ist das I Ging in der Xiantian-Anordnung anstatt durch die Yin-Yang-Linien durch Farben und Antifarben des Farbkreises dargestellt

Yin und Yang mit dem I Ging vereint

Auch mit dem Farbkreis als farbige Darstellung der Richtungspolarisation lässt sich die Xiantian-Anordnung des I Ging veranschaulichen. In der entsprechend acht-polig dargestellt.

Elapson (ep)
Abbildung 5 New window: Der Wirkunsquanten-String eines idealisierter Weise kreisförmigen Elapsons ist als elektromagnetisch unpolarisierter Prototyp des Photons zu verstehen. Als solcher ist das kreisförmige Elapson als Grundbaustein des Vakuums zu sehen und wird Vakuum-Elapson genannt. Eingezeichnet ist die helixförmige Spiralbahn der Wirkungsquanten, die sich durch das Existenzprinzip ergibt. In der Realität sind extrem viele, sehr kleine Wirkungsquanten im String, die sehr nahe beieinander liegen.
Animiert:
Vakuum-Elapson, animiert
Animation 1 New window: Ein Wirkungsquanten-String eines unpolarisierten Photons. Die Wirkungsquanten sind als rote Kugeln mit ihren abgestrahlten Impulskegeln dargestellt. Ihre Impulskegel verbinden die Wirkungsquanten zu einem geschlossenen String, der so durch einen strukturellen Regelprozess stabilisiert ist.

Yin und Yang und I Ging in den Grundlagen der Physik
Alle Existenz beruht auf einer Balance zwischen Stabilität und Fortentwicklung

Berücksichtigen wir dazu das ordnende Prinzip des Djet-Neheh-Dualismus, des Dao, beziehungsweise der Trimurti Brahma, Vishnu und Shiva, so können wir daraus tatsächlich das Fundament der neuen Physik und seines Vakuums rekonstruieren (siehe ):

Vishnu steckt als Erhalter und Stabilisator in der Kreisbewegung der dargestellten, unpolarisierten Photonen des Vakuums, der Vakuum-Elapsonen. Brahma und Shiva sind Bestandteil der Translation, des Vorwärtsschraubens oder Gangs, der Helixspiralbahnen.

Die kreisförmige Verteilung der Wirkungsquanten auf dem Ring entspricht der obigen Farbpolarisation in der Ebene des Rings. Physikalisch gesehen handelt es sich hier um einen Symmetriebruch, der die Polarisation und die Wechselwirkung im Ring entstehen lässt. Beim unpolarisierten Photon des Vakuums handelt es sich zwar um wesentlich viel mehr als acht Ecken, aber das Prinzip, dass sich die gegenüberliegenden Seiten der Kreisanordnung in ihrer Polarität gegenseitig ausgleichen, ist das selbe. Der Wirkungsquanten-String der unpolarisierten Photonen ist daher im Sinne der Farbpolarisation der Quantenchromodynamik in allen Richtungen zu weiß neutralisiert.

In den Bestandteilen des Vakuums finden wir auf diese Weise das dynamische Prinzip des Yin und Yang mit dem punktsymmetrisch polaren Prinzip des I Ging in der Xiantian-Anordnung vereint.

Unpolarisiertes Photon, Farbpolarisation (6-polig)
Abbildung 6 New window: Das Kräftegleichgewicht der einfachsten räumlichen Struktur entspricht dem Krempenring eines Sombrero-Potentials. Der Symmetriebruch der die räumliche Struktur gebenden Auslenkung der Bewegung der Wirkungsquanten aus der Mitte auf den Ring wird hier symbolisch mit einer Farbpolarisation in der Ebene dargestellt. Die reinste und intensivste Farbe stellt den optimalen Abstand dar, in Bezug zu seiner Rotationsfrequenz. Zur Mitte hin werden die Farben unpolarisiert und neutral weiß. Nach außen gehen sie ins Graue bis hin zum Schwarz. Drei Grundfarben mit Komplementärfarben sind notwendig, dies in der Ebene zu veranschaulichen. Diese Struktur entspricht interessanterweise genau einem der vier sechseckigen Schnitte durch einen Kuboktaeder des Vektor-Gleichgewichts. Durch ihre Rotation wechseln die Wirkungsquanten ihre Farbpolarisation ständig.

Das Vektor-Gleichgewicht und die isotrope Vektor-Matrix
Die Stabilität des Vakuums – Sechsecke in der Ebene, Kuboktaeder im Raum

Die Farbpolarisation steht dafür, dass die Kräfte in einer Struktur, die deren Ausdehnung im Raum ändern, im Gleichgewicht sind. In einer Ebene kann dies durch die Farben eines Farbkreises(Verweis) dargestellt werden (siehe ):

Dabei sind mindestens drei Punkte notwendig, um einen Teil einer Fläche zu definieren. Daher kommen wir hier mit drei Grundfarben aus, denen nach dem Yin-Yang-Prinzip jeweils eine inverse Antifarbe zugeordnet ist. So ergibt sich letztendlich ein farbiges Sechseck(Verweis).

Räumlich sind es allerdings vier Farben mit jeweiligen Antifarben, also acht Farbflächen, um gleichwertiges zu erreichen, und dies formt einen Kuboktaeder(Verweis). Der Kuboktaeder enthält die isotrope Vektor-Matrix(Verweis), die das räumliche Vektor-Gleichgewicht(Verweis) darstellt.

» The vector equilibrium is the zero starting point for happenings or nonhappenings: it is the empty theater and empty circus and empty Universe ready to accommodate any act and any audience. « ~Richard Buckminster Fuller

Das Vakuum stellt nach Richard Buckminster Fuller die stabile Bühne für alles dar, was möglich ist. In der neuen Physik der Quanten-Fluss-Theorie besteht diese aus Myriaden von rotierenden, kreisförmigen, farbpolarisierten Ringen von Wirkungsquanten, die in sich das flächige Vektor-Gleichgewicht tragen und zusammen das räumliche Vektor-Gleichgewicht in Form der isotropen Vektor-Matrix erzeugen.

Dadurch, dass Elementarteilchen im Grunde immer einen Spin tragen, gibt es in ihnen immer eine Hauptebene der Rotation, die der hexagonalen Farbpolarisation entspricht.

Physikalische Details:

Interessanterweise entspricht die Xiantian-Anordnung einem zirkular polarisierten Photon – Lichtteilchen. Die Houtian-Anordnung entspricht hingegen einem linear polarisierten Photon (siehe Abbildungen?).

Stabilisierende Regelprozesse
Dynamik hält die Gegensatzpole stabil auseinander

Das Kräftegleichgewicht in den Bestandteilen des Vakuums, und schließlich in allen stabilen Elementarteilchen, wird durch sich selbstorganisierende, strukturelle Regelprozesse erzeugt, die deren innere Struktur organisieren. Daher nenne ich die neue Physik auch organische Physik.

Stabile strukturelle Regelprozesse haben die Eigenschaft, über die Wechselwirkungen von Spielern und Gegenspielern aufrechterhalten und räumlich in ihrer Dimension gehalten zu werden. Genau das, was die Farbpolarisation ausdrückt.

Auf diese Art und Weise ist auch automatisch elementares Bewusstsein in der neuen Physik verankert. Denn die Wechselwirkungen der Spieler und Gegenspieler der Regelprozesse der Vakuum-Bestandteile und Elementarteilchen reichen bis in die tiefen des Raumes und beeinflussen dort alle anderen Regelprozesse und werden auch von diesen beeinflusst, sodass alles aufeinander reagiert und sich. dadurch des anderen bewusst ist.

Genau dies ist in meinen Augen unter anderem auch im Taijitu, im Yin-Yang-Symbol, dargestellt. Regelprozesse lassen etwas in ihnen, eine Struktur oder einen Wert, auf einem bestimmten Pfad schwingend laufen, auf dem die Wirkung optimiert ist.

Der Achtsamkeitsprozess
Abbildung 7 New window: Als zentraler Regelprozess unseres Lebens organisiert er unsere Balance aus Stabilität und Fortentwicklung.

Unser Leben und sein Achtsamkeitsprozess
Eine Balance aus Stabilität und Fortentwicklung bestimmt unser Leben

Der Achtsamkeitsprozess, der zentrale Regelprozess unseres Lebens nach dem ›Spannungsspiel des Lebens‹ (siehe ), spiegelt, vereinfacht gesehen, eine sehr ähnliche Struktur wider, wie die ringförmigen Bestandteile des Vakuums, siehe oben: Unser Gedeihen, unsere Psyche, unser Lernen und auch unsere Persönlichkeitsentwicklung sind unter anderem Bestandteile von diesem Prozess.

Unser Leben wird durch ihn, durch seine Regelung in einem Zirkel, auf einem bestimmten Pfad gehalten. Unsere Lebenssituation bestimmt darin unsere Gefühle zu ihr, die Antriebe erzeugt, die zu Handlungen führen, die wiederum unsere Lebenssituation verändern. Zu unserer neue Lebenssituation haben wir dann andere Gefühle, und so beginnt der Zirkel wieder von vorne.

Der Pfad, dem wir, geleitet durch unseren Achtsamkeitsprozess, folgen, auf dem wir gehalten werden, ist der Pfad unseres Lebens. Der Zirkel und der Pfad ergeben zusammen eine Helixspirale, in der unser Leben, vereinfacht gesehen, abläuft. Der Pfad steht für unsere Entwicklung, für unser Lernen, unser Gedeihen und vieles mehr. Wir folgen unserem Gefühl und lernen, dies im Großen und Ganzen positiv zu beeinflussen.

Angenehmer wird es, wenn unser Leben mehr Leichtigkeit bekommt, wir weniger Widerstand empfinden, wir eine gute Balance zwischen Stabilität und Fortentwicklung haben. Darum geht es im Folgenden bei Wu Wei.

Wu Wei
Im Fluss sein – Gelassen sein und im rechten Moment handeln

Notizen

Prioritäten und Entscheidungen
• Wu Wei hat etwas damit zu tun, gute Prioritäten zu setzen und gute Entscheidungen zu fällen, siehe Psychosomatik – unser kluger Umgang mit Entscheidungen.
⋅ Unser Leben bekommt mehr Leichtigkeit, wenn wir die Interpretation unserer Vergangenheit durch für uns leichtere Neuinterpretationen ergänzen. Wir verändern dadurch tatsächlich unsere Vergangenheit (siehe Wie verändere ich meine Vergangenheit).
• Wu Wei heißt: Solange warten, bis ich weiß, was ich tue. (Stefan)

Wu Wei hat etwas damit zu tun, zu lernen, nicht zu früh in Aktion zu kommen und damit unnötig viel Kraft und Energie aufzuwenden. Wir lernen gelassen zu bleiben; meist eine gewisse emotionale Distanz einzunehmen und doch involviert zu bleiben.

Nur wer etwas gleichzeitig festhalten und loslassen kann,
der hat die Magie, Dinge zum Schweben zu bringen.

Dies gelingt zum Beispiel durch geduldige Beobachtung, dem Lernen die Situation einzuschätzen, unserem Gefühl und unseren Fähigkeiten zu vertrauen und dem Erkennen, wann es angesagt ist und sich lohnt, ins Handeln zu kommen, oder die Dinge weiter in der Schwebe zu halten, sie im Fluss zu belassen.

Dinge in der Schwebe zu halten, bedeutet, sich nicht endgültig zu entscheiden, solange dies nicht notwendig oder wichtig erscheint. Es setzt voraus zu lernen, das Dinge, die als widersprüchlich erscheinen, im Sinne des In-Der-Schwebe-Haltens nicht widersprüchlich sind.

Achtsamkeit
Wie diese Geduld aufbringen? Wie unseren Fähigkeiten vertrauen?

Da es eben stark darum geht, unseren eigenen Gefühlen und unseren Fähigkeiten zu vertrauen, sind wir darauf angewiesen zu lernen, unsere eigenen Gefühle wahrzunehmen und sie auch im Wechselspiel mit unseren Handlungen zu sehen und zu üben. Achtsamkeit meint genau dies.

Um dies gut erlernen zu können, ist es sinnvoll uns die Zeit zu nehmen uns in Ruhe mit uns selber zu beschäftigen. Die intensive Wahrnehmung unserer Gefühle und Handlungen im Hier und Jetzt ist nur möglich, wenn wir lernen, nicht immer in unseren Sorgen unterwegs zu sein. Um den Fokus unserer Aufmerksamkeit zu unserer gegenwärtigen Lebenssituation zu lenken ist es wichtig, unsere Gedanken mehr zur Ruhe kommen zu lassen.

Dazu können wir üben, den Fokus unserer Aufmerksamkeit von den Gefühlen zum Inhalt unserer Gedanken zu lösen, indem wir üben, unsere Kreisgedanken zu durchbrechen, also die ewige Wiederholung des gleichen Inhalts unserer Gedanken zu verlassen. Wir hören nicht auf zu denken, sondern lassen unsere Gedanken vorbeiziehen, ohne an ihnen hängen zu bleiben; sie kommen und gehen, wie Wolken, die vorüber ziehen.

Damit bringen wir unsere Entwicklung in einen Fluss, der es uns erlaubt, unsere Erlebnisse zu verarbeiten und unsere mögliche Zukunft zu erkennen, ohne darin verbissen zu sein; es mehr so zu nehmen, wie es kommt, und zu handeln, wenn dies sinnvoll erscheint.

Wir leben und betreiben Persönlichkeitsentwicklung,
damit wir unser Schicksal, unsere Traumata,
die uns wie Mühlsteine um den Hals hängen, so klein schleifen,
dass wir sie als Schmuck tragen können, der unser Leben ziert.

Dies kann im Yoga oder der Meditation geübt und durch tiefe Atmung unterstützt werden. In jedem Fall sollte es in den Alltag eingebaut werden. Dann ist es sehr nachhaltig.

Wu Wei als mit dem Fluss gehender Pfad oder Weg (Dao) auf dem die Balance zwischen Ordnung und Chaos ausgeglichen ist – zwischen Stabilität und Fortentwicklung – und der daher wenig Energieaufwand kostet, energetisch optimiert ist. Nur, wenn wir erkennen, dass es sich lohnt zusätzliche Energie aufzuwenden von diesem Pfad abzuweichen, tun wir dies.

→   Spiritualität und Psychologie


Fußnoten

ausblenden
1. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, Yin und Yang.
2. (Primärliteratur einfügen!)
Internet:
Vgl. Wikipedia, I Ging.
3. Anmerkung: Das ist meine intuitive Kreation und stammt aus einer Zeit, wo ich das I Ging noch nicht kannte.
4. Internet:
Vgl. Wikipedia, Acht Trigramme, Reihenfolge.
5. Buckminster Fuller, Richard, SYNERGETICS (2nd. Ed.) at Sec. 503.03; 11 Dec'75.
Internet:
Cosmometry, Vector Equilibrium & Isotropic Vector Matrix. URL: https://cosmometry.net/vector-equilibrium-&-isotropic-vector-matrix.
6. Internet:
Vgl. Wikipedia, Acht Trigramme, Reihenfolge.
7. Internet:
Vgl. Wikipedia, Acht Trigramme, Reihenfolge.
ausblenden

Stand 03. Oktober 2020, 20:00 CET.


Permanente Links:
(Klicke auf die Archivlogos
zum Abruf und Ansehen
der Archive dieser Seite.)

Logo Wayback Machine
archive.today
webpage capture